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Die Entscheidung

Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub in Kroatien ist mir bewusst geworden, dass es sehr wichtig ist, mit sich selbst eine Vereinbarung zu treffen.

Ich gehöre ja bekanntlich zu den Menschen, die jeden Tag eine neue Idee produzieren können, aber sehr schnell auch wieder ihre Begeisterung verlieren. Das nervt mich (und leider auch meine Mitmenschen) nicht selten sehr. Denn oft passiert mir, dass ich die Begeisterung des einen Tages für ein Projekt zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr nachvollziehen kann.

Da ich im Urlaub die Morgendämmerung immer sehr gerne alleine am Strand verbringen, kann ich diese Zeit auch sehr gut nützen, um mir Gedanken über mein Leben zu machen. Das habe ich auch in Kroatien getan.

Und es war interessant, welch kraftvolle Impulse da aufgetreten sind. Unter anderem habe ich mir Gedanken über den roten Faden in meinen vielen verschiedenen Projekten gemacht. Gerade kurz vor dem Urlaub hatte ich nämlich bemerkt, dass ich wieder einmal zu viele Dinge gleichzeitig angefangen hatte.

Und wenn ich nun genau hinschaue, wo meine roten Fäden sind, dann gibt es zwei Punkte, die ich bevorzugt weiter verfolgen möchte. Ich habe das auch an bestimmten Hinweisen fest gemacht.

1. Ich schreibe gerne. Und ich werde meine Buch-Projekte (derer gibt es auch viele Unvollendete) nun strukturierter verfolgen. Vor allen Dingen werde ich die Themen bevorzugt behandeln, die mir wirklich ein Herzensanliegen sind. Bücher sind meine Welt und es ist doch ein schöner Hinweis, dass der Welttag des Buches genau an meinem Geburtstag ist.

2. Werde ich, so lange ich denken kann, „Manu“ gerufen. Die lateinische Bedeutung von „Manu“ ist „Hand“. Und ich träume schon so lange davon, dass ich etwas Kunsthandwerkliches machen möchte. Aber tief in mir sitzt, oder besser gesagt saß, ein Glaubenssatz, den mir meine Oma eingeimpft hat: Du hast zwei linke Hände und bist viel zu schlampig zum Handarbeiten. Diesen Glaubenssatz möchte ich nun ein für alle Mal überwinden. Und ich weiß auch bereits, was ich machen möchte, aber darüber werde ich erst berichten, wenn ich es in die Tat umgesetzt habe.

Und ich habe nun mit mir die unbedingte Vereinbarung getroffen, dass alles andere hinten anstehen muss und dass ich diese beiden Projekte für die Dauer von einem Jahr priorisiert verfolgen möchte. Wenn ich nach einem Jahr merke, dass es andere Projekte gibt, die mich mehr interessieren, dann darf ich mich wieder umentscheiden. Aber vorher nicht.

Warum schreibe ich das alles hier? Naja, zuerst einmal, um meiner Vereinbarung mit mir noch etwas mehr Gewicht zu geben, indem ich sie öffentlich mache. Und andererseits, weil ich mir vorstellen kann, dass es einigen von Euch vielleicht ganz ähnlich geht.

Es gibt einerseits die Menschen, die gerne etwas unternehmen würden, aber denen die Idee dazu fehlt. Die sind schon schlimm dran. Aber dann gibt es noch die Menschen, die am liebsten jeden Tag etwas anderes unternehmen möchten (zu denen ich leider gehöre) und die sind noch viel schlimmer dran.

Auch wenn man die Bücher von Barbara Sher gelesen hat und weiß, dass man mit dieser Veranlagung nicht alleine ist, dass es tausende Menschen mit noch mehr angefangenen Projekten gibt, ist es doch frustrierend, wenn man zwischenzeitlich das Gefühl hat, dass man vor lauter Angefangenem gar nicht mehr weiß, wo man nun weitermachen soll.

Tja, das ist mal mein Fazit dieser kurzen Auszeit in Kroatien. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Natürlich werde ich meine Blogs weiterhin mit Artikeln füllen.

Ganz liebe Grüße und Euch allen einen schönen restlichen Sommer

Manu

 

Ideen und Inspirationen aus dem Urlaub

Urlaub ist eine wunderbare Zeit, neue Inspirationen zu sammeln. Während man durch fremde Gassen bummelt, macht es Sinn, die Augen zu öffnen und zu schauen: Was gibt es hier, was es bei uns nicht gibt?

Produkte und Dienstleistungen finden

Immer wieder kann man auf Produkte und Dienstleistungen stoßen, die man zu Hause vielleicht ebenfalls gerne hätte. Das können die wunderbaren Speisen sein, oder ein besonderer Service, den man zu Hause vermisst.

Vielleicht taucht auch die eine oder andere DIY Idee auf. Es ist wunderbar inspirierend, unbekannte Wege zu gehen.

Ebenso kann man einfach mal die Seele baumeln lassen und darüber nachdenken, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist. Niemals ist der Zeitpunkt günstiger, als fernab vom Alltag und seinen Routinen.

Aus der Distanz wirkt alles klarer

Im Leben ist man eigentlich immer weitsichtig. Je näher etwas ist, desto verschwommener wirkt es. Erst wenn man es weit genug von sich weghält, kann man die Konturen scharf erkennen. Dazu ist der Urlaub die optimale Zeit.

Bloß keinen Freizeitstress im Urlaub

Wer seinen Urlaub so vollstopft mit Aktivitäten, dass für den scharfen Blick gar keine Zeit bleibt, nimmt sich viel. Aktivitäten sind toll. Sie aktivieren Areale des Gehirns, die im Alltag vielleicht brach liegen. Aber dazwischen darf es den Raum für die Gedanken geben,

Raum zwischen den Gedanken

Und dann ist da noch der Raum zwischen den Gedanken. Das ist eigentlich der kostbarste Raum. Es sind die kurzen Momente, in denen der Geist ganz frei ist. Ausgebrochen aus seinem Gehege, schwebt er über den Dingen und erkennt.

Wer es schafft, dieses magischen Momentes gewahr zu werden, darf sich gesegnet fühlen. Aus den Tiefen des Universums spricht etwas zu ihm.

Die leise Stimme der Inspiration

Was da spricht, ist die leise Stimme der Inspiration. Die kurzen Momente, in denen man reines Bewusstsein ist. Im Hintergrund nur das monotone Rauschen des Meeres oder das Zwitschern der Vögel. Der Kopf frei von Sorgen und Alltagslast. Und plötzlich ist er da: Der Moment der Erkenntnis! Diesen Moment zu erkennen und sich ganz durchdringen zu lassen ist eine wunderbare Erfahrung. Ich wünsche sie Euch allen, in diesem gerade beginnenden Sommer 2014.