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30 Unternehmensideen Teil 10

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Die Welt zu einem besseren Ort machen

Das klingt vielversprechend, für manche Menschen vielleicht naiv oder romantisierend, aber ich glaube, dass es uns gelingen kann.

Ich glaube, dass wir Menschen es schaffen können, die Armut, den Hunger, die soziale Ungerechtigkeit, die Kriege, die Misshandlungen, das Quälen von Menschen und Tieren zu beenden.

Und wenn Du Dich jetzt fragst, welche Drogen ich heute genommen habe, dann kann ich Dir nur sagen, dass ich mich einfach ein wenig damit beschäftigt habe, wie schön die Welt eigentlich mal gedacht war. Und dann kamen wir und haben uns heraus genommen die Erde zu verletzen, ihre Lebenwesen zu quälen und zu foltern. Warum tun wir das?

Und die elementarste Frage ist: Warum machen dabei so viele Menschen mit, die das im Grunde genommen gar nicht gut finden? 

Wenn ich frage, warum jemand Fleisch aus Massentierhaltung isst, dann bekomme ich oft zur Antwort: „Weil es gut schmeckt“.

Es schmeckt gut? Fleisch, das einmal ein fühlendes Wesen war, das gequält wurde und getötet wurde, schmeckt gut? Nicht ernsthaft, oder?

Wer zu Hause seine Katze liebevoll krault, kann doch nicht dafür sein, dass ein anderes, ebenso süßes und liebevolles Wesen, all diese Torturen auf sich nimmt, weil es anschließend so gut schmeckt! Das geht nur, weil die Menschen an diesen Punkten ihr Herz verschließen. Und so geht es weiter. Ein Billig-T-Shirt kann sich nicht gut tragen, wenn man weiß, dass das Elend von Menschen dran klebt. Genau so wenig kann eine Schokolade, der kein fairer Handel zugrunde liegt, bekömmlich sein.

Okay, wo bleibt die Unternehmensidee?

Ich denke, wir sollten uns alle überlegen, wie wir Sozial-Unternehmer werden. Ich vermute, dass Social-Entrepreneurship in Zukunft das einzig probate Werkzeug sein kann.

Und wie verdient man damit Geld?

Das ist eine berechtigte Frage und kann sicher nicht pauschal beantwortet werden. Darüber möchte ich in den nächsten Folgen nachdenken. Die erste Frage ist für mich: Wie kann man die Not auf diesem Planeten lindern?

Das Thema das heutigen Tages lautet:

Überlegt, wie Ihr Sozial-Unternehmer werden könnt. Wo könnt Ihr – jeder von Euch – die Welt ein wenig besser machen? Und wie könnt Ihr es so gestalten, dass Ihr davon leben könnt. Ich werde für die nächsten Folgen ein paar Beispiel vorbereiten.

30 Unternehmensideen Teil 9

Die Zielgruppe wechseln 

Viele Geschäftsideen sind im Grunde sehr gut. Sie werden nur bei der falschen Zielgruppe vermarktet. Heute möchte ich dazu aufrufen, einmal darüber nachzudenken, welche Zielgruppen alternativ in Frage kommen könnten.

Beispiel 1:

Du gibst Yoga-Kurse und kennst Dich mit Stress-Management aus. Oder Du machst geführte Phantasie-Reisen und lehrst Entspannungstechniken. Bisher hast Du ein paar private Kunden wöchentlich, die zu Deinen Kursen kommen. Als Unternehmen wagst Du Deine Aktivität nicht zu bezeichnen. Es ist eher ein Hobby, das Dir ein paar Euro einbringt. Leider musst Du diese paar Euro meist dazu verwenden, die Flyer für den nächsten Kurs zu drucken. An Preiserhöhung wagst Du gar nicht zu denken, weil Deine paar Kunden jetzt schon stöhnen. Kennst Du das?

Idee:

Wie wäre es, wenn Du Deine Dienstleistung an Unternehmen anbietest? Gerade derzeit boomt die betriebliche Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter. Gerade die Themen Burnout und Burnout-Prophylaxe sind brandheiß. Geschäftskunden sind darüber hinaus bereit, deutlich mehr zu bezahlen, da sie die Kosten meist steuerlich absetzen können. Du könntest eine viel breitere Basis für Dein Angebot schaffen. Denke mal darüber nach, welche Betriebe in Deinem Umfeld dafür in Frage kommen könnten.

Beispiel 2:

Du gibst Theaterunterricht für Kinder. Du hast eine fundierte Ausbildung darin, wie Kinder (Menschen) ihr schauspielerisches Potential ausleben können. Aber die Förderungen dafür zu erlangen ist mühsam und die Eltern wollen wenig bis gar nichts dafür bezahlen. Allein über die Eintrittspreise rechnet sich das Ganze auch nicht.

Idee:

Könntest Du das nicht ebenfalls in Unternehmen anbieten, damit die Mitarbeiter lernen zu kommunizieren, flexibler werden in ihren Möglichkeiten des Ausdrucks, sich ihrer Wirkung auf Kunden und Kollegen bewusst werden?

Allgemein:

Wenn Du Dir Deine Tätigkeit und Deine Zielgruppe anschaust, fallen Dir vielleicht weitere Zielgruppen ein, für die Dein Angebot von Interesse sein könnte?

 

 

30 Unternehmensideen Teil 8

Heute behaupte ich, dass viele Menschen die Idee zu ihrem Unternehmen bereits seit ihrer Kindheit in sich tragen.

Als wir Kinder waren, waren wir noch Idealisten. Wir haben geglaubt, dass die Welt auf uns gewartet hat. Wir waren uns ganz sicher, dass wir etwas Großes in Bewegung setzen werden. Die Erziehung, die Schule und eine Menge Begebenheiten haben uns dann „zurecht gestutzt“. Wir kamen als große Visionäre und wurden geschrumpft.

Unsere großen Ideen wichen der Ernüchterung und die meisten von uns haben die Haltung angenommen, dass man ja sowieso nichts am Lauf der Dinge ändern kann. Resignation wurde zur Normalität.

Aber glücklicherweise hat es immer wieder Menschen gegeben, die sich nicht normal schrumpfen ließen. Menschen, die ihre Visionen bewahren konnten, die nicht plötzlich in den „Was-sollen-die-Nachbarn-von-mir-denken-Modus“ verfallen sind, sondern die weiter unangepasst ihre Ideen verfolgt haben.

Was ist an diesen Menschen so anders? Hatten sie bessere Voraussetzungen? Man weiß es nicht. Bekannt ist nur, dass viele, heute sehr erfolgreiche Menschen, unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind.

Ein Lieblingsbeispiel ist für mich der kleine Hermann, der in einem österreichischen Bergdorf ganz behütet aufgewachsen ist. Seine Idylle wurde jäh zerstört, als seine Mama starb. Da war Hermann 5 Jahre alt. Er war all die Jahre danach tief unglücklich über den Tod seiner Mutter und weinte viel. Als er erwachsen war, wusste er, dass es seine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass jedes Kind eine Mama hat. Schließlich hatte er selbst erlebt, wie schmerzhaft der Verlust seiner Mutter war. Und er gründete ganze Dörfer in denen Kinder, die keine Mama hatten, eine neue Mama, die für sie sorgt, bekommen konnten. Ihr kennt sie alle, es sind die SOS-Kinderdörfer. Und der kleine Hermann war Hermann Gmeiner, der Gründer und Visionär der SOS-Kinderdörfer.

Hermann Gmeiner war seiner Vision, seinem tiefsten Sehnen treu geblieben und hat auf diesem Weg vielen tausenden Kindern eine Familie verschafft.

Was ist Euer tiefstes Sehnen? Was hättet ihr als Kinder gerne in der Welt verändert?

Daher heute keine Idee von mir, sondern die Anregung sich ein wenig Zeit zu nehmen und nachzufühlen, wie ihr euch als Kinder gefühlt habt. Was wolltet ihr werden. Was wolltet ihr bewegen?

Liebe Grüße

 

 

30 Unternehmensideen Teil 7

Unternehmensidee: Anderen Menschen den Alltag erleichtern

Welche Möglichkeiten gibt es, anderen Menschen den Alltag zu erleichtern?

Was bräuchten die Menschen in meiner Umgebung? Wo sind ungenützte Potenziale? Oft macht es Sinn zu schauen, wo die Dienstleistungswüsten der Region sind. Es könnte ja auch sein, dass ein Unternehmen mehrere Bereiche abdeckt. Was wird gebraucht? Gerade Menschen, die gerne unternehmerisch tätig sein möchten, aber keine bestimmten Qualifikationen haben, könnten sich in einem Allrounder-Bereich verwirklichen. 

– Shuttledienste für Kinder?

– gesundes Mittagessen für die Hortkinder?

– Hilfe bei Hausaufgaben?

– Hilfe bei der Gartenpflege?

– Hundesitter?

– Gesellschaft für alte oder kranke Familienmitglieder?

– Hilfe bei Behördengängen?

– Hilfe bei Einkäufen?

Es gibt eine Menge Menschen, denen die alltäglichen Anforderungen über den Kopf wachsen. Wie könnte man da unternehmerisch tätig werden? Eventuell gibt es für bestimmte – gerade soziale Bereiche- Förderungen. Wer sich als Allrounder sieht, könnte sich mit diesen Fragen einmal beschäftigen. 

30 Unternehmensidee Teil 6

In den letzten Tagen habe ich wieder in Linda Thomas`Buch „Putzen?! Lästige Notwendigkeit oder eine Liebeserklärung an die Gegenwart?“ gelesen.

Darin schildert Linda Thomas, wie sie damals ihre ökologische Reinigungsfirma gegründet hat.

Erstens finde ich die Idee, eine ökologische Reinigungsfirma zu gründen, fabelhaft. Mich persönlich stört es sehr, dass alle Menschen die professionell putzen, einen schlimmen Hang zu stinkender Chemie haben. Was gäbe ich darum, wenn ich jemanden finden könnte, der nicht die Nase rümpft, wenn ich ihm Almawin Orangenölreiniger und Ecover Putzzeug hinstelle.

Also: Einerseits die Anregung sich einmal mit dem Gedanken an eine ökologische Reinigungsfirma zu beschäftigen 

Und in weiterer Folge hat mich aber etwas ganz anderes fasziniert. Als Linda Thomas mit ihrem Unternehmen begann, waren ihre Kinder noch sehr klein. Und sie hatte eine Menge Freundinnen, die ebenfalls Geld verdienen wollten und kleine Kinder hatten.

Diese Frauen haben eine tolle Lösung gefunden. Alle Freundinnen, bis auf eine, haben in der ökologischen Reinigungsfirma gearbeitet und immer eine hat sich in der Zeit um die Kinder von allen Beteiligten gekümmert. Diese erhielt das gleiche Gehalt wie die anderen. Diese Aufgabenteilung wechselte ständig. So konnte sich jede der Frauen eine Zeit lang um die Kinder kümmern, und die anderen haben geputzt. Und alle haben das Gleiche verdient.

Ich fand diesen Gedanken großartig, weil er erstens von Solidarität unter Müttern zeugt und weil es die Beaufsichtigung und Versorgung von Kindern nicht geringer wertet, als die Arbeit beim Kunden.

Wer jetzt bei dem Gedanken an eine Reinigungsfirma die Nase gerümpft hat, dem möchte ich noch sagen, dass Linda Thomas mittlerweile weltberühmt ist und im Goetheanum in Dornach die Putzfachtagungen leitet.

Heute putzt sie nicht mehr, sondern sie jettet um die Welt und hält Vorträge.

Ihr Buch ist in jeder Hinsicht sehr inspirierend und ich kann es jedem empfehlen, der hin und wieder mit Unlustgefühlen dem Putzen gegenüber kämpft – also eigentlich jedem 🙂

Es gibt schon einen Grund, warum ich dieses Buch immer wieder lese.

30 Unternehmensideen Teil 5

Heute denke ich mal nicht an Kinder, sondern an ältere Menschen. Viele Menschen sind (gerade in ländlichen Gebieten) noch zu Hause, auch wenn sie bereits erhöhte Aufmerksamkeit brauchen, da sie dement oder anderweitig beeinträchtigt sind. Die Familien leisten viel, um den alten Menschen zu ermöglichen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Und doch gibt es Zeiten, in denen sie die Aufsicht und die Sorge nicht gewährleisten können, weil sie sich entweder um Hof und Feld kümmern müssen, oder arbeiten gehen.

Trotzdem wollen sie ihre Großeltern und Verwandten nicht ins Altersheim geben. Aber oft genug gehen sie mit schlechten Gefühlen aus dem Haus. Wird die Oma den Herd wieder abdrehen? Wird der Opa auch nicht stürzen und sich den Oberschenkelhals brechen?

Eine Tagesstätte für alte Menschen

Hier eignet sich wunderbar die Errichtung einer Tagesstätte, in der die alten Menschen stundenweise betreut werden und soziale Kontakte auch außerhalb der Familie pflegen können.

Gesetzliche Auflagen und Förderungen

Die Eröffnung einer solchen Tagesstätte kann eine erfüllende Aufgabe sein, wenn Du gerne mit alten Menschen arbeitest. Je nachdem wo Du wohnst, gibt es dafür unterschiedliche Auflagen aber auch Fördermöglichkeiten. Da müsstest Du einfach mal recherchieren.

Alte Menschen und Kinder 

Natürlich ist so eine Idee auch ausbaufähig, indem man alte Menschen und Kinder zusammen bringt. Das würde allen Beteiligten gut tun.

Vielleicht magst Du hier ein wenig weiterdenken?

30 Unternehmensideen Teil 4

Du hast ein gutes Händchen für Kinder?

Mach was draus. Es ist statistisch erwiesen, dass Eltern immer mehr Geld ausgeben für Fortbildungen für ihre Kinder. Vielen Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder gefördert und gefordert werden.

Hast Du in dieser Hinsicht etwas zu bieten?

Kannst Du Nachhilfe geben?

Hast Du Tipps und Tricks, die das Lernen erleichtern?

Kannst Du Kindern etwas Kreatives beibringen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Kindern auf spielerische Art und Weise neue Fähigkeiten nahe zu bringen, oder sie in ihrem schulischen Erfolg zu unterstützen. Selbst in ländlichen Gegenden wird dies gerne in Anspruch genommen.

Was brauchst Du dazu?

Eine Fähigkeit, die Du weitergeben kannst.

Geschick und Gespür für Kinder

Idealerweise eine pädagogische Ausbildung oder zumindest großes Interesse an Pädagogik.

Einen Raum, wo Du die Kinder empfängst. Das kann auch Dein Wohnzimmer sein.

Marketing:

Hier ist die Werbung und das Marketing relativ leicht, weil die meisten Schulen erlauben, dass die Kinder diese Mitteilungen ausgeteilt bekommen. Idealerweise stellst Du Deine Idee und Dein Konzept in den Schulen oder Kindergärten vor und machst Dich bekannt.

Wär das was?

30 Unternehmensideen Teil 3

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Angenommen, Du lebst in einer Stadt oder einer Gegend, die touristisch attraktiv ist. Angenommen, Du hast eine Affinität zu einem bestimmten Thema in Deiner Umgebung. Und weiter angenommen, Du weißt so viel darüber, dass Du es anderen erzählen könntest….. Dann gäbe es da eine nette Idee!

Okay, Butter bei die Fische:

Reiseleiter-Angebote für bestimmte Zielgruppen

Wie wäre es, wenn Du Reiseleiter-Angebote für eine ganz bestimmte Zielgruppe machst. Angenommen, Du bist Mutter und kennst sehr gut alle attraktiven Angebote und Ausflugsziele in Deiner Umgebung für Familien.

Dann läge es doch nahe, dass Du ein Angebot für Touristen mit Kindern erstellst. Du kannst ihnen zeigen, wo die besten Mutter-Kind-Cafes, die besten Spielplätze, Kindermuseen etc. sind. Meist müssen sich die Besucher dies aus dem Internet zusammensuchen. Du könntest mit ihnen aber eine Tour machen, ihnen zeigen, wie sie am besten (öffentlich) hin kommen, Fragen beantworten.

Dazu musst Du Deine Stadt in dieser Hinsicht aber sehr gut kennen.

Es gibt eine Menge Nischenmärkte

Natürlich eignen sich auch andere Themen. Du könntest solch ein Angebot auch für ältere Menschen, Menschen mit Einschränkungen, für Vegetarier und Veganer, leidenschaftliche Bier- oder Weintrinker, Verschwörungstheoretiker…. und so weiter machen. Je nachdem, wo Deine Interessen und Deine Kenntnisse liegen. Für nahezu jeden Bereich gibt es in nahezu jeder Stadt die „Geheimtipps“. Die musst Du heraus finden. Sei erfinderisch und finde die Nischenmärkte.

Du könntest einfach mal schauen, welche Nischen-Zielgruppen in den allgemeinen Reiseführer-Angeboten nicht bedient werden. Die meisten Reiseführer-Angebote erstrecken sich auf die klassischen Sehenswürdigkeiten. Damit würde ich mich nicht beschäftigen, das wird schon zur Genüge bedient. 

Bewerben könntest Du es, indem Du die passenden Hotels ausfindig machst, in denen die Menschen Deiner Zielgruppe bevorzugt wohnen und Kooperationen anstrebst. Das fängt an, dass Du Folder im Hotel auflegen darfst, und geht aber sogar so weit, dass die Hotels Deine Angebote aktiv bewerben. Da müsstest Du gut verhandeln und überlegen, wie Du es argumentierst, dass es auch für die Hotels von Interesse ist. Natürlich kannst Du, wenn Du ein sehr schlüssiges Konzept hast, auch an die Reiseveranstalter heran treten.

Wenn Dich das interessiert, kannst Du ja mal recherchieren…..

Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß!

30 Unternehmensideen Teil 2

Die heutige Unternehmensidee handelt vom Lehren und Lernen.

Du kannst etwas? Du weißt etwas? Dann bring es Anderen bei!

Viele von uns haben in einem oder mehreren Gebieten Expertenstatus. Aber das wird meist herunter gespielt. Besondere Fähigkeiten werden von uns – besonders wenn man sie schon lange hat – oft als banal oder uninteressant eingeschätzt. Dabei gibt es wahrscheinlich eine Menge Menschen, die diese Fähigkeiten auch gerne hätte.

Welches sind Deine Fähigkeiten?

Kannst Du besonders gut vollwertig kochen?

Hast Du 30 Kilo abgenommen?

Kennst Du Dich mit Kräutern oder Pilzen aus?

Sind Edelsteine und ihre Wirkung schon seit Jahren Dein Steckenpferd?

Hast Du Dich über viele Jahre mit einem bestimmten Thema beschäftigt?

Herausfiltern der besondern Fähigkeit

Wie soll man das nun wissen, wenn die besondere Fähigkeit für einen selbst gar nichts Besonderes ist?

Denke mal darüber nach, wobei Dich andere Menschen immer um Rat fragen? Gibt es ein Thema, bei dem Du immer gerne hinzu gezogen wirst. Kannst Du gut dekorieren und einrichten? Hast Du ein besonders gutes Gefühl für Stil und Farbe? Siehst Du auf einen Blick, welche Kleidung anderen Menschen gut stehen würde?

Ab wann ist man qualifiziert für ein bestimmtes Thema einen Expertenstatus für sich zu beanspruchen?

1. Wenn Du eine fundierte Ausbildung dazu gemacht hast. Dann hat Dir praktisch jemand Anderer den Expertenstatus dazu verliehen

2. Wenn Du Dir als Autodidakt viel über dieses Thema beigebracht hast. Frage Dich einfach, ob Du über dieses Thema deutlich mehr weißt, als die meisten anderen Menschen.

3. Wenn Du schon viel praktische Erfahrung mit dem Thema hast. Hast Du schon einer Menge anderer Menschen bei diesem speziellen Thema geholfen?

Wahrscheinlich gibt es noch weitere Bewertungskriterien, die mir aber gerade nicht einfallen. Aber diese drei sollten vorerst ausreichen.

Okay, Dir ist nun also das eine oder andere Thema eingefallen. Und nun?

Wie kannst Du damit beginnen, anderen Menschen Dein Wissen zu vermitteln?

Da kommt jetzt ein kleines ABER von mir: Etwas zu wissen, heißt noch nicht, dass man das Wissen gut vermitteln kann. Das bedeutet für Dich:

Lehren lernen

Wenn Du das Wissen vermitteln willst, brauchst Du Wissen darüber, wie man das macht. Dazu kannst Du einen Trainer-Kurs machen, oder Du kannst anfangen, Dich durch die vielfältige Literatur zu Methodik und Didaktik zu lesen. Ein paar Menschen sind auch Naturtalente, was das betrifft.

In der einschlägigen Literatur empfehle ich persönlich, die DVDs und Bücher von Vera F. Birkenbihl. Sie hat den Begriff des gehirngerechten Lernens und Lehrens im deutschsprachigen Raum eingeführt. Und obwohl ich sehr viele Bücher darüber gelesen habe, komme ich meist auf V.F. Birkenbihl zurück. Ihre DVDs finde ich allerdings aussagekräftiger als die Bücher. Sie haben einen hohen Unterhaltungswert.

Wo lehrst Du dann?

Du kannst anfangen, Dein Wissen an den Mann (oder die Frau) zu bringen, indem Du Dich mit der VHS in Verbindung setzt. Die suchen immer wieder Referenten zu bestimmten Themen. Wenn Du mutiger bist, kannst Du auch einfach Kurse, Workshops, Vorträge und Seminare frei anbieten. Oder Du schaust Dir die Liste der ganzen privaten Kursanbieter durch, die in diesem Bereich arbeiten.

Da gibt es viele Möglichkeiten. Recherchiere, lies Dich durch und lass Dich nicht beirren, wenn Dir die Menschen nicht sofort die Tür einrennen. Gerade bei sehr speziellen Themen dauert es etwas, bis man sich etabliert hat.

Sei erfinderisch, sei forsch, sei mutig! Viel Spaß dabei!

30 Unternehmensideen für Mütter

Mütter sind geübte Unternehmerinnen, indem sie Haushalt, Kind(er), Beruf und manchmal auch noch einen Mann (meist!) souverän unter einen Hut bekommen. An Tagen, an denen sie nicht so souverän sind, mutieren sie zu Meisterinnen der Krisenbewältigung. Sie finden Alternativlösungen für angebranntes Essen, bahnen sich Wege zwischen Legosteinen, erledigen wichtige Telefonate während sie aufgeschürfte Knie verarzten und jonglieren mit einer (gefühlten) Milliarde Terminen.

Spätestens bei mehreren Kindern verwalten Mütter Terminkalender, die denen eines Managers ebenbürtig sind. Mütter sind die perfekten Zeit-Akrobaten. Wer schon einmal den Familieneinkauf erledigt hat, während der 25-minütigen Klavierstunde der Kinder, weiß was ich meine.

Das sind alles Unternehmerinnen-Skills!

Und trotzdem gelten Mütter in der gewöhnlichen Arbeitswelt als störanfällig. Ja, das Kind kann krank werden. Ja, das Kind muss pünktlich aus der Betreuung geholt werden. Ja, die Kinderfrau oder Tagesmutter kann ausfallen. Aber wiegt das alles schwerer, als die geübte Flexibilität einer Mutter?

Daher plädiere ich dafür, dass Mütter ihre Fähigkeiten so sinnvoll wie möglich einsetzen. Außerdem finde ich, dass es auch für die Mütter selbst wesentlich entlastender ist, wenn sie sich nicht nach fixen Dienstzeiten und unflexiblen Arbeitgebern richten müssen.

Welche Art von Unternehmungen eigenen sich für Mütter?

Im Prinzip alle. Je nach Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten. Da aber viele Mütter gerne langsam in ihre unternehmerische Tätigkeit einsteigen möchten, werde ab heute und in den nächsten 29 Tagen 30 Unternehmensideen vorstellen, die Mütter ganz entspannt von zu Hause aus starten können. Ich wähle nur solche Möglichkeiten aus, die praktisch kein ernstes Risiko bedeuten. Vielleicht findet Ihr ja etwas, das Euch inspiriert.

Unternehmensidee Nr. 1

Arts and Crafts

Ich bin häufig überrascht, welche Kunstwerke manche Mütter mit Wolle, Filzwolle, Nähnadel, Perlen, Stoffen, Ausrangiertem und anderen Materialien herstellen. Sie tun das still und leise, bescheiden, zu Hause in ihren vier Wänden. Kaum einer weiß etwas davon. Nur engste Freunde und Familienmitglieder werden damit beschenkt.

Gerade Mütter, die noch handgestrickte Socken herstellen können, wissen oft gar nicht, wie viele Menschen so etwas gerne kaufen würden.

Und spätestens seit es Plattformen wie Dawanda, Etsy und Ebay gibt, ist es ein Leichtes, diese Dinge an die Kundin, den Kunden zu bringen. Die Kosten sind minimal, der Aufwand für die Vermarktung gering.

Was ist für den Unternehmens-Erfolg wichtig?

1. Schafft einzigartige, unverwechselbare Produkte. Die Einzigartigkeit kann sich über das verwendete Material, das Design, die Funktionalität ausdrücken.

2. Gebt Euren Produkten Namen. Wenn ihr Wichtel aus Filzwolle, Stoffpuppen, ungewöhnliche Socken oder Handtaschen herstellt, bennent die Produkte, um sie zu personalisieren.

3. Story Telling – erzählt eine Geschichte zu Euren Produkten. Wie sind sie entstanden? Woher kam die Idee? Was wollt Ihr damit ausdrücken? Das menschliche Gehirn liebt Geschichten.

4. Legt Euch (für den Anfang) eine kleine kostenlose Webseite an. Die könnte Ihr mit ein paar Stunden Aufwand selbst erstellen.

5. Verkauft Eure Produkte auf Märkten, fragt in kleinen Geschäften nach, ob sie ins Sortiment genommen werden.

6. Schließt Euch mit anderen Kreativen zusammen und macht gemeinsam einen Shop auf diversen Plattformen

7. Arbeitet eine ganze Kollektion aus und stellt die im Freundes- und Bekanntenkreis vor. Bittet Eure Freunde und Bekannte Verkaufsparties zu veranstalten.

So, das war der heutige Vorschlag für Mütter die ein geschicktes Händchen haben. Morgen geht es weiter.