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Nachdenkliches……

Seit Wochen beschäftige ich mit (erneut) mit dem Thema Tod und Sterben. Und immer mehr wird mir (wieder) bewusst, wie kostbar jeder Moment ist, den wir hier auf Erden verbringen. Und wie schwer wiegt jede Stunde, in der wir Dinge tun, die wir gar nicht tun wollen. Und noch viel Schlimmer: Wie schwer wiegt jede Stunde, in der wir nicht genau das tun, wofür wir auf diese Erde gekommen sind.

Was bedeutet dies nun für den ganz banalen Alltag?

Der ganz banale Alltag ist bei Weitem nicht so banal, wie wir immer denken. Er ist nur dann banal, wenn wir glauben, dass unsere Zeit hier auf Erden unendlich ist. Dann können wir sehr sorglos damit umgehen. Aber sobald die Erkenntnis in unser Bewusstsein tritt, dass wir nur eine endliche Zeit hier verbringen werden, wiegt alles viel schwerer.

Derzeit gehen wir von einer durchschnittlichen Lebenszeit von rund 83 Jahren bei Frauen aus. Das sind somit 4316 Wochen, oder anders gesagt 30.212 Tage.

Wenn wir nun noch weiter gehen, sind das 725.088 Stunden. Davon verschlafen wir ungefähr 300.000. Bleiben uns also durchschnittlich nur 425.000 Stunden. Ich finde, das klingt jetzt gar nicht mehr sooo üppig.

Diese 425.000 Stunden gilt es nun, möglichst intensiv zu leben. Doch wie können wir das tun?

Ich denke, die erste Frage die sich stellt, lautet: Was wollen wir eines Tages hinterlassen? Wollen wir etwas schaffen, das uns überdauert? Natürlich hoffen die meisten von uns, dass dies in erster Linie unsere Kinder sein werden. Aber darüber hinaus? Haben wir einen Beitrag geleistet, der über unsere kleine, private Welt hinaus geht?

Ich weiß nicht, welche Träume Ihr habt, aber ich träume davon, dass ich zumindest ein paar Impulse hinterlasse, aus denen andere Menschen Kraft schöpfen können und diese Impulse vielleicht weiter bearbeiten und verdichten.

Nachdenkliche Grüße

Manuela

Endspurt des alten Jahres

großes_Haus

So, ab heute ist es amtlich: Der Winter ist da. Es schneit in Reichenau an der Rax.

Aber auch der gestrige Blick aufs Datum war sehr aufschlussreich. Weihnachten rückt näher. Gestern in einem Monat ist Heilig Abend. Das ist wunderschön. Ich mag Weihnachten – mit allem, was dazu gehört. Es ist auch immer wieder verblüffend, wie schnell so ein Jahr vergeht. War nicht erst Silvester gewesen?

Für mich ist das auch immer eine Zeit des Rückblicks:

Wie gut habe ich das (fast) vergangene Jahr genutzt?

Bin ich meinen Zielen näher gekommen?

Worin habe ich mich verbessert?

Ich finde, gerade der Advent ist eine hervorragende Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Meditatives Plätzchen ausstechen, mit gleichzeitigem Fragen nach dem Sinn des Lebens, ist ganz mein Ding.

Gerade heute wieder finde ich, dass ich Vieles richtig gemacht habe. Während viele Leute in der Früh ihr Auto abkehren mussten, um zur Arbeit zu kommen, habe ich mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch gesetzt und hatte kurz nach 8 bereits die ersten 1500 Wörter geschafft. Für jemanden, der Texte produziert, eine ganz schöne Leistung.

Jetzt ist viertel elf und mein Arbeitstag geht heute bis ungefähr 13.00 Uhr. Ich sollte also noch Einiges schaffen. Das ist das, was ich für mich für das (fast) vergangene Jahr als Erfolg verbuche: Ich habe mich vollumfänglich dafür entschieden, meine Arbeit von zu Hause aus zu machen. Das gibt mir die Möglichkeit meine Zeit für meine Familie, meine Arbeit und für mich frei einzuteilen.

Was findet Ihr, was Ihr richtig gemacht habt?