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Warum es nichts bringt, so zu sein wie andere Menschen uns gerne haben wollen

Mittelmaß ist keine gute Erfolgsstrategie

Die meisten Menschen beurteilen ihre Mitmenschen dahingehend, dass sie diese mit sich selbst vergleichen. Je ähnlicher man ihnen ist, desto besser schneidet man in ihrem Beurteilungsraster ab.

Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch auf seiner Insel lebt, deren Bestandteile seine individuellen Erfahrungen, Werte, Eigenschaften sind, dann können viele Menschen  andere Menschen nur dann sympathisch finden,  wenn deren Insel aus ganz ähnlichen Bestandteilen besteht.

Das ist der Stoff, aus dem das Mittelmaß gewebt wird.

Aus diesen Bewertungsrastern kann man ausbrechen, in dem man bei sich selbst beginnt, die Insel der Anderen wertfrei zu betrachten und Interesse zu entwickeln.

Die Meinung der Anderen kritisch sehen

Die Meinung unserer Mitmenschen kann wertvolle Inspiration erhalten.  Aber bevor man diese Meinung für bare Münze nimmt, sollte man darauf schauen, was die Motivation zur Meinungsäußerung ist.

Wenn das Gegenüber zur Gruppe der Bewahrer gehört, versucht er/sie natürlich auch andere Menschen davon abzuhalten etwas Neues zu tun. Dann ist es besser, man bleibt in guter Distanz zu dieser Meinungsäußerung. Speziell dann, wenn man beabsichtigt in seinem Leben etwas zu ändern.

Bewahrer erkennt man daran, dass sie schon viele Jahre das Gleiche tun, selbst wenn sie damit gar nicht glücklich sind. Aber es ist sicher, deshalb gibt man es nicht auf.

Es sind auch die Menschen, die davon sprechen, dass man dies oder jenes einfach so macht, weil man es immer so gemacht hat.

Der Widerstand, wenn Du Dich veränderst

Bewahrer wollen nicht,  dass Du Dich veränderst. Sie kommentieren jede Deiner Anstrengungen negativ oder ignorieren sie. Diese Menschen werden Dich auf Deinem Weg keinen Schritt weiter bringen. Sie hängen sich wie Anker an Deinen Rockzipfel und versuchen Dich davon abzuhalten, Dein altes Leben zu verlassen.

Das liegt daran, dass Du Ihnen mit Deiner Aktivität Schmerz bereitest. Denn wenn Du einen Schritt weiter gehst, zeigst Du Ihnen ihren eigenen Stillstand erst auf. Sie sehen, dass Du Dich entwickelst und müssten eigentlich zugeben, dass sich Dein Leben verändert, während ihres stagniert. Und weil das zu schmerzlich wäre und auch nicht in ihr Weltbild passt, erklären sie Dich und Deine Pläne für verrückt oder undurchführbar. Sie versuchen Dich von der Veränderung abzuhalten, indem sie Dir Angst machen und Dich verunsichern. Das erspart ihnen (vermeintlich) den Schmerz der Erkenntnis. Auf lange Sicht gesehen funktioniert das natürlich nicht, aber es fühlt sich für diese Menschen einfacher an.

Sie meinen es nicht böse, aber sie wissen es nicht besser.

Menschen, die Dich fördern suchen, die anderen hinter Dir lassen

Schau die Menschen in Deiner Umgebung an. Wer hat ein offenes Ohr für Dich? Wem kannst Du Deine Ideen anvertrauen, ohne dass er/sie Dich bei der nächsten Gelegenheit bloß stellt und verrät? Wer baut Dich auf? Mit wem führst Du wohltuende, aufbauende Gespräche? Wer hilft Dir, Deine Gedanken weiter zu spinnen?

Wenn Du Dich entschieden hast, in Deinem Leben etwas zu verändern, dann solltest Du auch Dein Umfeld einer kritischen Prüfung unterziehen. Manchmal ist das ein guter Moment, um destruktive Kontakte abzubrechen und konstruktive Beziehungen aufzubauen. Unterschätze nicht den Einfluss der Menschen, die Dich umgeben.