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Hilfe, das Blog verwaist!

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass dieses Blog langsam aber sicher schon fast Staub ansetzt. Viel zu lange bin ich gar nicht dazu gekommen, hier wieder etwas zu schreiben. Das liegt daran, dass ich mit anderen Menschen gemeinsam ein neues und spannendes Projekt umgesetzt habe. Und zwar dieses hier: www.alteschuleedlach.com

Bei diesem Projekt geht es darum, komplementäres Lernen – als Ergänzung zum staatlichen Schulsystem – anzubieten und immer weiter zu entwickeln.

Statt sich darüber zu beklagen, dass Kinder nicht (mehr) gerne lernen, sich immer mehr hinter ihren diversen Monitoren verschanzen und keinerlei Interesse mehr am Leben und an der Welt haben, wollen wir mit unserem Projekt der Alten Schule Edlach in Kindern und auch Erwachsenen die Lust und die Freude am Lernen wecken. Noch sind wir in den Anfängen, aber ganz viele weitere Inhalte sind geplant und es lässt sich gut an. Eine Menge Menschen interessieren sich dafür und die ersten Angebote sind gut besucht.

Und da sind wir wieder beim Thema Mompreneur sein heißt ja nicht nur, Kinder zu haben und unternehmerisch zu arbeiten. Es kann ja auch heißen Unternehmen zu gründen, die unseren Kindern sogar einen großen Nutzen bringen.

In diesem Sinne findet man mich, wenn ich mich hier auch zeitweise rar mache, drüben auf dem Blog der Alten Schule Edlach. 

So einfach und doch so genial

Heute mal etwas, das ich unbedingt loswerden muss, denn ich könnte mir einen Haxen ausfreuen über diese einfache Lösung unseres lange gepflegten Problems.

Was ist das Problem?

Meine Kinder lieben frische, knusprige Semmeln, um sie als Pausenverpflegung mit in die Schule zu nehmen (Ja, ich weiß, sind aus Weißmehl…aber was soll ich machen, das gute Vollkornbrot bringen sie ungegessen wieder mit nach Hause). Jetzt gab es immer zwei Möglichkeiten:

1. Ich schwinge mich ins Auto und fahre zum Bäcker – das ist alles andere als umweltfreundlich

2. Ich kaufe diese Aufbackweckerln und schmeiße den Backofen an, um zwei Semmeln aufzubacken – das ist weder umweltfreundlich, noch ökonomisch. Außerdem misstraue ich diesen Aufbacksemmeln noch mehr, als den normalen Weißmehlsemmeln.

Die Lösung:

Ich kaufe ganz normale Semmeln, schneide sie durch und friere sie ein. Morgens lege ich sie raus, lasse sie kurz antauen um die Hälften voneinander zu lösen und stecke die beiden Hälften in den Toaster. Genial!

Die Semmeln sind frisch, schön knusprig und die Kinder sind im Glück.

Das ist schnell, umweltfreundlich und einfach.

Ich finde, Mütter sind deshalb so toll, weil sie so leicht zu unterhalten sind.  🙂

Das Staunen der Kinder

Kinder können staunen. Sie können mit ganz offenem Blick etwas betrachten und sind für Momente völlig an diesem Moment hingegeben.

Wann haben wir das letzte Mal gestaunt? 

Staunen zu können ist eine Gnade. Es holt uns für einen Moment aus dem Alltagsmodus, Wenn wir staunen, sind wir uns bewusst, dass es etwas Größeres gibt, als wir sind.

Worüber können wir staunen?

Genau genommen gibt es fast nichts, worüber man nicht staunen könnte. Die ganze Welt um uns herum ist voller Phänomene, die uns staunen lassen könnten, wenn wir es nur zuließen. Wer versteht denn wirklich, wieso eine Pflanze wächst, wie sie wächst? Wer versteht das Internet bis in seine Tiefen? Wer versteht denn, wie Sprache entstanden ist? Wer versteht das Verhalten von Tieren und deren siebten Sinn? Im ersten Moment sind wir meist versucht zu behaupten, dass wir all diese Dinge verstehen. Einen Teil davon haben wir ja in der Schule gelernt. Aber in Wahrheit kratzt unser Wissen gerade mal die Oberfläche.

Genau genommen wissen wir nicht einmal genau was passiert, wenn sich ein Stück Zucker in einer Tasse Kaffee auflöst und warum dieser dann süß schmeckt.

Wenn wir bereit sind, unser vermeintliches Wissen einmal ganz zur Seite zu stellen und uns auf die großen und kleinen Wunder in unserem Leben konzentrieren, wenn wir die Dinge, die wir meist automatisiert tun, einmal ganz neu zu betrachten lernen, dann kommen wir in den Bereich des Staunens.

Unser abgeklärtes Denken verhindert, dass wir Inspiration und Idee aus ganz Alltäglichem schöpfen. Wenn wir es zulassen, die Dinge aus Kinderaugen zu betrachten, sind wir wahrscheinlich näher an der Wahrheit als mit all unserem vermeintlichem Wissen.

Aristoteles hielt das Staunen für den Beginn der Philosophie. Für Platon war das Staunen überhaupt der Anfang aller Philosophie. Wenn wir im scheinbar Alltäglichen die Wunder der Welt entdecken, sind wir mitten in der Philosophie.

Warum sollten wir uns nicht vornehmen, jeden Tag mindestens einmal zu staunen? 

Über den Sternenhimmel, der uns ein Bild aus längst vergangenen Tagen zeigt

Über die wunderbare Orange, die von Natur aus so mundgerechte Stücke liefert

Über das blütenweiße Papier, das früher mal ein Baum war

Über die Schneeglöckchen, die gerade im Moment aus der Erde schlüpfen

Über Löwenzahn, der selbst Asphalt sprengen kann…..etc.

Es gibt tausend Gründe zu staunen. Wenn wir es verlernt haben sollten, lassen wir doch unsere Kinder unsere Lehrmeister sein. Ersparen wir uns einmal am Tag unsere klugen Erklärungen, sondern lernen wir das Staunen neu von unseren Kindern.

Bleibendes schaffen und innerer Widerstand

Bleibendes schaffen

Manchmal hilft es im Mütteralltag, etwas Distanz zu gewinnen und sich zu überlegen, womit wir etwas Bleibendes schaffen. 

Was schafft Bleibendes?

Alles, was wir für unsere Kinder tun, schafft Bleibendes. Ich denke, darüber gibt es keine Diskussion. Alle Werte, alle Geborgenheit, alle Rituale und Rhythmen, die wir unseren Kindern angedeihen lassen, sorgen dafür, dass sie später gesunde Anhaltspunkte haben, wenn sie ihren eigenen Lebensplan entwerfen müssen.

Haushalt führen als Kunst und Lebensgrundlage

Sogar und gerade die Arbeit im Haushalt schafft Bleibendes. Ganz häufig erledigen wir Dinge im Haus mit dem Gefühl, dass dies langweilige und öde Tätigkeiten sind, die eben mal schnell – zwischen den wichtigen Dingen – zu tun sind. Dabei vergessen wir leicht, dass gerade das Gefühl, ein behagliches Zuhause zu haben, die Grundlage unseres Selbstwertes in der Welt ist.

Hausarbeit überdenken und ein neues Bewusstsein entwickeln

In Wahrheit ist Hausarbeit Kunst – Lebenskunst. Jedes gelungene Essen ist ein Kunstwerk, jedes schön gestaltete Zimmer ebenso. Einen Garten anzulegen und zu pflegen ist Kunst. Diese Dinge haben in Wahrheit einen hohen Stellenwert für unser Wohlbefinden und das unserer Familie. Und doch fühlt es sich oft an, als würde man sich stets im Kreis drehen, weil die Kunstwerke, die man schafft nicht lange haltbar sind.

Das Essen, das man liebevoll zwei Stunden lang gekocht hat, ist innerhalb einer halben Stunde verzehrt. Die Ordnung, die man geschaffen hat, wird innerhalb kurzer Zeit wieder in Unordnung verwandelt. Der Schrank mit den schön gebügelten Kleidern wird in kürzester Zeit wieder geleert und die Kleidung findet sich erneut im Wäschekorb.

Wie kann man trotzdem das Gefühl, Kunst zu schaffen, erhalten?

Ich denke, dass es wichtig ist, das Zuhause als ein dynamisches, ein pulsierendes Kunstwerk zu betrachten. Es ist das Bild, das niemals fertig gemalt sein wird. Aber zwischendurch gibt es Stadien, da ist es nahezu vollendet. Da sitzt die Familie am liebevoll gedeckten Tisch und alle greifen herzhaft zu. Diese Momente müssen wir in unserem Kopf verankern. Sie helfen uns über die Momente hinweg, in denen die Kinder das Essen angewidert beiseite schieben.

Und die Momente, in denen die Wohnung blitzt und blinkt müssen ebenso im Gedächtnis verankert werden, weil sie uns über die Stadien, in denen das ganze Haus aussieht, als sei ein Geiselbefreiungskommando hindurch gestürmt, hinweg helfen.

Die Arbeit zuvor war nicht vergeblich. Aber sie ist eben nicht von Dauer. Wir können das täglich beklagen, oder wir können uns in den Fluss der Dynamik hinein stellen.

Stille Resignation versus die Lust am Er-schaffen

Viele Male räumt man die Wohnung in stiller Resignation auf. An manchen Tagen sogar mit unverhohlener Wut. Dabei kann man es ebenso gut als tägliche Meditation betrachten, dass man alles wieder an den Platz zurück stellt, an den es gehört. Die Arbeit bleibt die Gleiche, was sich ändert, ist das Gefühl, das man dabei hat. Die Resignation und die Wut weichen der Lust Ordnung zu er-schaffen.

Die Aufgaben mit einem liebevollen Blick betrachten

Den Tatsachen ist es egal, mit welchem Blick wir sie betrachten. Aber für unser Befinden ist es nicht egal, ob wir unsere täglichen Routinen mit guter Laune und dem Verständnis eines Künstlers erledigen. Wir können die Dinge wütend auf ihren Platz pfeffern, ebenso wie wir sie liebevoll dahin stellen können.

Der einzige Feind ist der innere Widerstand

Innerer Widerstand macht Arbeit mühsam. Und das betrifft jede Form von Arbeit. Ob wir unsere Erwerbsarbeit oder unsere Hausarbeit mit innerem Widerstand machen – immer wird sie dadurch anstrengend. Innerer Widerstand ist wie Kaugummi. Er ist klebrig und behindert uns in unserem Tun.

Wie kommt man gegen den inneren Widerstand an?

Es ist sinnlos, den inneren Widerstand bekämpfen zu wollen. Dadurch wird er nur noch zäher. Viel einfacher ist, ihn zu fühlen und zu akzeptieren. Das ist fast wie Magie. Akzeptanz löst inneren Widerstand auf. Sobald wir erkannt haben: „Aha, da ist Widerstand spürbar“ und uns nicht dagegen wehren, sondern ihn einfach nur erkennen und akzeptieren, ist er nicht mehr da.

Ohne inneren Widerstand gehen die Dinge schnell und leicht von der Hand

Und plötzlich geht alles leicht, räumt sich das Wohnzimmer fast von selbst auf, wandert das Geschirr fast von selbst in den Geschirrspüler….. Es ist eine Form der Alltagsmagie, wenn wir uns erlauben, Dinge mit Leichtigkeit, mit Freude und mit dem Bewusstsein zu erledigen, dass sie nicht von langer Dauer sein werden. Schließlich können wir auch akzeptieren, dass unsere Blumen nur kurz blühen – dafür aber immer wieder.

Das Paradoxon, dass das Bleibende so vergänglich ist

Es wirkt nun paradox, wenn man gerade die vergänglichsten Dinge als das Bleibende betrachtet. Auf den ersten Blick erscheint es so. Aber vergänglich sind nur die Details. Das große Ganze – das Zuhause unserer Familie und das, was unsere Kinder davon als Erinnerungen mit ins Leben nehmen, ist das Bleibende. Es bleibt die Erinnerung an knisterndes Feuer und Bratäpfel, an Wärmeflaschen in einem kuscheligen, duftenden Bett, an Sonntagskuchen und an Fürsorge. Es bleibt der Sinn für Ästhetik und es bleibt das Gefühl wirklich willkommen gewesen zu sein.

Ansprüche, die wir Mütter an uns stellen

Wir Mütter möchten am liebsten:

– Geld verdienen und autonom sein

– Zeit für unsere Lieben haben

– Ein schönes Zuhause schaffen

– Uns und unsere Talente verwirklichen

– Und nebenbei die Welt retten

Mütter

Schaffen wir das?

Ich glaube ja, wir schaffen das!

Aber nur, wenn wir zu akzeptieren lernen, dass wir einen Schritt nach dem anderen gehen müssen.

Wenn wir kleine Kinder haben

Je kleiner unsere Kinder sind, desto mehr brauchen sie uns. Natürlich brauchen die Kinder auch ihre Väter, aber ich beschäftige mich eben hauptsächlich mit den Müttern. Und wir retten die kleine Welt unserer Kinder, indem wir Zeit haben, indem wir auf ihre Sorgen und Nöte eingehen und indem wir ihnen ein funktionierendes Wertesystem vorleben. Das ist auch die Zeit, in der wir unsere eigenen Werte hinterfragen und Dinge ausprobieren können, die uns Spaß machen, und die eines Tages vielleicht unseren Lebensunterhalt sichern können. Ich spreche hier von den vielen Möglichkeiten und Unternehmensideen, die wir von zu Hause aus ausprobieren können. Gleichzeitig ist das eine Zeit, in der wir intensiv unser „Nest“ pflegen und unseren Kindern Behaglichkeit schaffen können.

Wenn unsere Kinder größer werden

erweitert sich auch unser Radius. Nun können wir größere Projekte in Angriff nehmen. Wir sind immer noch sehr gefragt in unserer Aufgabe als Mütter, aber wir müssen nicht mehr ständig präsent sein. Wir können mehr Stunden in die Selbstverwirklichung, in den Job investieren. Die Kinder haben vielleicht schon gelernt, dass sie mithelfen, das behagliche Nest zu pflegen.

Wenn unsere Kinder erwachsen sind

haben wir vielleicht einen Beitrag zur Weltrettung geleistet, indem unsere Kinder die sozialen und ethischen Werte verinnerlicht haben und diese auf ihre Art in die Welt tragen.

Ich bin seit genau 30 Jahren Mutter

und begleite insgesamt 4 Kinder im Alter von 30, 26, 9 und 7 Jahren in die Welt und ich sehe, wie meine großen Kinder bereits ihre eigenen sozialen und ethischen Werte in die Welt tragen.

Ich habe als junge Mutter viel mit mir gehadert und gerungen,

weil ich nicht immer einsehen wollte, dass alles im Leben seine Zeit hat. Wir können alles haben und tun, aber nicht immer gleichzeitig.

Und ich glaube, dass das der größte Irrglaube ist, den man uns Müttern immer wieder in den Kopf pflanzt:

Der größte Irrglaube ist, dass wir alles gleichzeitig schaffen müssen!

Gerade wenn wir junge Mütter sind, wird uns suggeriert, dass wir nur gut sind, wenn wir das alles gleichzeitig schaffen. Aber das geht nicht. Viel wichtiger ist, dass wir uns überlegen, was jetzt gerade Vorrang hat.

Prioritäten setzen ist das Geheimnis

Wenn wir denken, dass wir mit einem Baby auf dem Arm zusätzlich zu unseren Mutter- und Haushaltspflichten einen 60-Stunden-Job schaffen müssen und dabei immer noch gut auszusehen haben, dann sind wir in einer Idealvorstellung gefangen, die so einfach nicht existent sein kann. Wir werden dabei über kurz oder lang dadurch vor die Hunde gehen,

Wenn wir aber akzeptieren können, dass wir mit sehr kleinen Kindern auch einen sehr kleinen Aktionsradius haben, der sich aber mit jedem Jahr mehr vergrößern wird, dann können wir viel souveräner agieren und die Zeit mit unseren kleinen Kindern auch viel besser genießen.

In vielen Artikeln und Medienberichten wird ein Bild geschaffen, das uns Müttern einredet, dass die Zeit, die wir mit unseren Kindern verbringen, verlorene Zeit ist.

Wie perfide ist das denn? Die Zeit mit unseren Kindern ist sowohl für uns, als auch für unsere Kinder die wichtigste Zeit in unserem Leben. Berufliche Erfolge sind toll, und die sind auch für Mütter möglich, aber gleichzeitig die Zeit zu Hause so abgewertet zu bekommen, untergräbt in gewisser Weise das System der Familie.

Noch einmal: Natürlich kann man hier statt Mütter auch Väter einsetzen. Diese können das ebenso gut leisten, allerdings ist es in der Realität doch meist so, dass die Familienzeit den Müttern vorbehalten ist.

Ich finde das Bild der Mutter, die ihre gesamte Zukunftsperspektive opfert, wenn sie eine Zeit ihres Lebens der Familie widmet, gefährlich.

Natürlich gibt es Branchen, in denen man nach der Familienzeit nicht mehr gut Fuß fassen kann. Aber sind das die Rahmenbedingungen, die wir uns wünschen?

Was wird an unserem letzten Tag einmal mehr zählen?

Dass wir uns zerrissen haben, zwischen hunderttausend Verpflichtungen oder dass wir die verschiedenen Phasen unseres Lebens wirklich gelebt und genossen haben?

30 Unternehmensideen Teil 8

Heute behaupte ich, dass viele Menschen die Idee zu ihrem Unternehmen bereits seit ihrer Kindheit in sich tragen.

Als wir Kinder waren, waren wir noch Idealisten. Wir haben geglaubt, dass die Welt auf uns gewartet hat. Wir waren uns ganz sicher, dass wir etwas Großes in Bewegung setzen werden. Die Erziehung, die Schule und eine Menge Begebenheiten haben uns dann „zurecht gestutzt“. Wir kamen als große Visionäre und wurden geschrumpft.

Unsere großen Ideen wichen der Ernüchterung und die meisten von uns haben die Haltung angenommen, dass man ja sowieso nichts am Lauf der Dinge ändern kann. Resignation wurde zur Normalität.

Aber glücklicherweise hat es immer wieder Menschen gegeben, die sich nicht normal schrumpfen ließen. Menschen, die ihre Visionen bewahren konnten, die nicht plötzlich in den „Was-sollen-die-Nachbarn-von-mir-denken-Modus“ verfallen sind, sondern die weiter unangepasst ihre Ideen verfolgt haben.

Was ist an diesen Menschen so anders? Hatten sie bessere Voraussetzungen? Man weiß es nicht. Bekannt ist nur, dass viele, heute sehr erfolgreiche Menschen, unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind.

Ein Lieblingsbeispiel ist für mich der kleine Hermann, der in einem österreichischen Bergdorf ganz behütet aufgewachsen ist. Seine Idylle wurde jäh zerstört, als seine Mama starb. Da war Hermann 5 Jahre alt. Er war all die Jahre danach tief unglücklich über den Tod seiner Mutter und weinte viel. Als er erwachsen war, wusste er, dass es seine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass jedes Kind eine Mama hat. Schließlich hatte er selbst erlebt, wie schmerzhaft der Verlust seiner Mutter war. Und er gründete ganze Dörfer in denen Kinder, die keine Mama hatten, eine neue Mama, die für sie sorgt, bekommen konnten. Ihr kennt sie alle, es sind die SOS-Kinderdörfer. Und der kleine Hermann war Hermann Gmeiner, der Gründer und Visionär der SOS-Kinderdörfer.

Hermann Gmeiner war seiner Vision, seinem tiefsten Sehnen treu geblieben und hat auf diesem Weg vielen tausenden Kindern eine Familie verschafft.

Was ist Euer tiefstes Sehnen? Was hättet ihr als Kinder gerne in der Welt verändert?

Daher heute keine Idee von mir, sondern die Anregung sich ein wenig Zeit zu nehmen und nachzufühlen, wie ihr euch als Kinder gefühlt habt. Was wolltet ihr werden. Was wolltet ihr bewegen?

Liebe Grüße

 

 

30 Unternehmensideen Teil 4

Du hast ein gutes Händchen für Kinder?

Mach was draus. Es ist statistisch erwiesen, dass Eltern immer mehr Geld ausgeben für Fortbildungen für ihre Kinder. Vielen Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder gefördert und gefordert werden.

Hast Du in dieser Hinsicht etwas zu bieten?

Kannst Du Nachhilfe geben?

Hast Du Tipps und Tricks, die das Lernen erleichtern?

Kannst Du Kindern etwas Kreatives beibringen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Kindern auf spielerische Art und Weise neue Fähigkeiten nahe zu bringen, oder sie in ihrem schulischen Erfolg zu unterstützen. Selbst in ländlichen Gegenden wird dies gerne in Anspruch genommen.

Was brauchst Du dazu?

Eine Fähigkeit, die Du weitergeben kannst.

Geschick und Gespür für Kinder

Idealerweise eine pädagogische Ausbildung oder zumindest großes Interesse an Pädagogik.

Einen Raum, wo Du die Kinder empfängst. Das kann auch Dein Wohnzimmer sein.

Marketing:

Hier ist die Werbung und das Marketing relativ leicht, weil die meisten Schulen erlauben, dass die Kinder diese Mitteilungen ausgeteilt bekommen. Idealerweise stellst Du Deine Idee und Dein Konzept in den Schulen oder Kindergärten vor und machst Dich bekannt.

Wär das was?

Das 5-Minuten-Aufräum-Spiel

Heute möchte ich über ein sehr pragmatisches Thema schreiben.

Nämlich über das Thema Unordnung und wie man sie mit viel Spaß in Ordnung verwandeln kann. Den Tipp habe ich aus meinem Lieblingsforum, den „Rabeneltern“.

Kinder ab 5 können da schon prima mitmachen. Das eignet sich auch sehr gut bei Kinderbesuch, solange der noch da ist. Dann steht man nicht hinterher da und muss alles alleine aufräumen. Aber auch bei Erwachsenen sorgt es immer wieder für viel Spaß und Gelächter. Egal, wie verwüstet die Bude gerade ist, es ist in kürzester Zeit wieder recht ordentlich.

Das 5-Minuten-Aufräum-Kärtchen-Spiel

Das geht folgendermaßen:

Alles was zu tun ist, wird in kleine Schritte eingeteilt und auf Kärtchen geschrieben, z.B.

Schuhe aufräumen

Lego in die Kiste

Kissen ordentlich hinstellen

Waschbecken putzen

Wohnzimmer saugen

Tisch abräumen

Wäsche einsammeln

etc…

Jede Arbeit sollte in ca. 5 Minuten gut zu erledigen sein. Dann zieht jeder Teilnehmende ein Kärtchen aus dem Stoß. Wenn jeder seine Aufgabe kennt, wird ein Wecker gestellt, der nach der vereinbarten Zeit läutet. Je mehr Teilnehmer es sind, umso lustiger wird es, weil alle wie die Ameisen durcheinander laufen. Nach 5 Minuten läutet der Wecker und jeder muss sofort alles fallen lassen. Was erledigt ist, darf derjenige als Punkt für sich verbuchen. Das heißt, er behält das Kärtchen. Es muss allerdings ordentlich erledigt sein. Schummeln gilt nicht. Wer nicht fertig geworden ist, gibt das Kärtchen wieder in den Stoß. Und so geht es mehrere Runden, bis alles erledigt ist.

Wer zum Schluss die meisten Kärtchen hat, bekommt einen Preis.

Es ist unglaublich, was man auf diesem Weg in ganz kurzer Zeit schaffen kann. Meinen Kindern macht es immer so viel Spaß, dass sie es hinterher immer noch mal spielen wollen, was aber nicht geht, weil alles erledigt ist 🙂

Ich wünsche Euch viel Spaß, falls Ihr es mal ausprobieren wollt.

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Manuela