Schlagwort-Archive: Inspiration

Ideen und Inspirationen aus dem Urlaub

Urlaub ist eine wunderbare Zeit, neue Inspirationen zu sammeln. Während man durch fremde Gassen bummelt, macht es Sinn, die Augen zu öffnen und zu schauen: Was gibt es hier, was es bei uns nicht gibt?

Produkte und Dienstleistungen finden

Immer wieder kann man auf Produkte und Dienstleistungen stoßen, die man zu Hause vielleicht ebenfalls gerne hätte. Das können die wunderbaren Speisen sein, oder ein besonderer Service, den man zu Hause vermisst.

Vielleicht taucht auch die eine oder andere DIY Idee auf. Es ist wunderbar inspirierend, unbekannte Wege zu gehen.

Ebenso kann man einfach mal die Seele baumeln lassen und darüber nachdenken, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist. Niemals ist der Zeitpunkt günstiger, als fernab vom Alltag und seinen Routinen.

Aus der Distanz wirkt alles klarer

Im Leben ist man eigentlich immer weitsichtig. Je näher etwas ist, desto verschwommener wirkt es. Erst wenn man es weit genug von sich weghält, kann man die Konturen scharf erkennen. Dazu ist der Urlaub die optimale Zeit.

Bloß keinen Freizeitstress im Urlaub

Wer seinen Urlaub so vollstopft mit Aktivitäten, dass für den scharfen Blick gar keine Zeit bleibt, nimmt sich viel. Aktivitäten sind toll. Sie aktivieren Areale des Gehirns, die im Alltag vielleicht brach liegen. Aber dazwischen darf es den Raum für die Gedanken geben,

Raum zwischen den Gedanken

Und dann ist da noch der Raum zwischen den Gedanken. Das ist eigentlich der kostbarste Raum. Es sind die kurzen Momente, in denen der Geist ganz frei ist. Ausgebrochen aus seinem Gehege, schwebt er über den Dingen und erkennt.

Wer es schafft, dieses magischen Momentes gewahr zu werden, darf sich gesegnet fühlen. Aus den Tiefen des Universums spricht etwas zu ihm.

Die leise Stimme der Inspiration

Was da spricht, ist die leise Stimme der Inspiration. Die kurzen Momente, in denen man reines Bewusstsein ist. Im Hintergrund nur das monotone Rauschen des Meeres oder das Zwitschern der Vögel. Der Kopf frei von Sorgen und Alltagslast. Und plötzlich ist er da: Der Moment der Erkenntnis! Diesen Moment zu erkennen und sich ganz durchdringen zu lassen ist eine wunderbare Erfahrung. Ich wünsche sie Euch allen, in diesem gerade beginnenden Sommer 2014.

 

 

Tag 4-7 der Challenge

_FKE0004-r

Auch wenn ich nicht täglich darüber geschrieben habe, hat sich auf meinem Weg durch die Challenge Einiges für mich verändert. Erst dachte ich, ich mache einfach nur Commitments mit mir selbst, damit ich etwas zu berichten habe.

Aber im Lauf der letzten Tage hat sich allerhand Neues heraus kristallisiert. Ich schreibe ja schon seit vielen Jahren. Aber meist nur die ersten zwei Drittel eines Buches. Dann breche ich ab und fange ein Neues an. Warum? Ich habe in den letzten Tagen intensiv darüber nachgedacht. Wahrscheinlich, weil ich den Realititäts-Check fürchte. Meine Anforderungen als Viel-Leser sind immens hoch. Und immer wieder komme, bzw. kam ich an einen Punkt, wo ich mein Geschriebenes so sehr in Frage stellte, dass ich lieber abgebrochen habe, statt einfach zu Ende zu schreiben.Damit ist jetzt Schluss!

Die Quintessenz aus meiner (noch nicht beendeten) Challenge lautet:

Ich schreibe jetzt eines nach dem anderen dieser Bücher fertig. Ich nutze das Amazon KDP Programm und stelle sie einfach ins Netz. Dazu habe ich mir in den letzten drei Tagen einen detaillierten Plan ausgearbeitet.

Ich muss täglich 1500 Wörter schreiben

Ich darf kein neues Buch beginnen, bevor nicht eines der alten fertig ist.

Ich akzeptiere auch Misserfolge

Ich nehme mir nicht vor, den zweiten Harry Potter zu schreiben, sondern akzeptiere, dass jedes fertige Buch bereits ein Erfolg ist. Wenn es dann noch der eine oder andere lesen möchte, umso besser.

Die Krux mit den hohen Erwartungen an sich selbst

Ich vermute, dass das die Hauptblockade ist: Wir stellen zu hohe Erwartungen an uns selbst. Es gibt immer einen, der unser geplantes Projekt schon viel besser gemacht hat.

Aber wenn wir nicht dran bleiben, dann werden wir auch nie richtig gut werden. Diejenigen, die Riesenerfolge eingefahren haben, mussten ebenso an sich arbeiten. Sind auch durch die Täler der Selbstzweifel und Misserfolge gegangen. Und eines Tages – meist als sie gar nicht mehr damit gerechnet haben – kam der Erfolg.

Erfolg ist das Ergebnis von Arbeit und Inspiration

Es träumt sich so schön vom Erfolg über Nacht. Aber bei genauer Betrachtung hatte niemand wirklich Erfolg von heute auf morgen. Weil ich das Beispiel Harry Potter oben schon genannt habe. J.K. Rowling hat Jahre einsam vor sich hingeschrieben. Sie hat Unmengen Absagen von Verlagen und Agenten erhalten. Aber sie ist dran geblieben. Das waren harte, entbehrungsreiche Jahre.

Was uns von den Medien immer wieder erzählt wird, ist die Geschichte, wie J.K. Rowling im Zug saß und plötzlich die ganze Story vor ihrem geistigen Auge erschien. Das glaube ich gerne. Was aber öfter nicht erwähnt wird, ist die Zeit zwischen diesem Moment und dem Moment des Erfolgs, der ja erst nach dem Erscheinen des dritten Bandes so richtig in Erscheinung trat. Dazwischen lag Arbeit: Wort für Wort, Korrektur für Korrektur….

Das ist bisher die Quintessenz meiner Challenge: Ich werde schreiben. Tag für Tag, Wort für Wort. Und wenn es nur ist, damit ich mit eines Tages nicht den Vorwurf machen muss, dass ich es nicht einmal ernsthaft versucht habe.

Ich wünsche Euch weiterhin einen schönen Sommer und melde mich spätestens am Mittwoch, dem zehnten und letzten Tag meiner Challenge wieder.

 

Tue ich gerade das Richtige?

Die Frage, die man sich als Mompreneur immer wieder stellt ist:

Tue ich jetzt in diesem Moment das Richtige?

Wenn man sich im Haushalt beschäftigt, sollte man vielleicht besser an seinem Unternehmen arbeiten.
Wenn man einen Blog-Artikel schreibt, sollte man vielleicht besser die Wäsche bügeln.
Wenn man seine Social Network pflegt, sollte man vielleicht lieber Kunden akquirieren.
Wenn man Kunden akquiriert, sollte man vielleicht besser mit den Kindern spielen.

Was ist das Richtige?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Ich denke, man sollte das tun, was einem gerade am leichtesten von der Hand geht.
Ich mache es so, dass ich täglich:

– eine Weile am Geschäft arbeite
– eine Weile schreibe
– etwas im Haushalt erledige, das über die Tagesroutine hinaus geht
– eine Kleinigkeit im Garten arbeite
– eine unbeschwerte Zeit mit den Kindern verbringe

Ein Trost ist vielleicht, dass es anderen Mompreneurs genau so geht.
Man kann nicht wissen, ob man gerade das Richtige tut, man kann es aber einfach tun.
Mir passierte es in der Vergangenheit oft, dass ich zum Beispiel  gerne Wäsche gebügelt hätte, mir aber vorgenommen hatte, dass ich heute einen Artikel schreibe. Dann saß ich stundenlang vor meiner leeren Datei und habe prokrastiniert.
Das tue ich nicht mehr. Wenn ich merke, ich komme mit einer Arbeit nicht voran, nehme ich mir eine andere vor.
Am Ende des Tages ist es wichtiger, dass man überhaupt voran gekommen ist, als dass man genau das getan hat, was man sich vorgenommen hat.
Und erstaunlicherweise kann ich beim Bügeln sehr gut nachdenken, und nicht selten ist aus dem Bügeln dann auch noch ein fertiger Text geworden.