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Mompreneur sein….

…heißt für mich momentan:

An dem Ort arbeiten, an dem ich am liebsten bin: Zuhause

Zu der Zeit arbeiten, zu der es mir am leichtesten fällt.

In den Klamotten zu arbeiten, die ich am liebsten trage.

Nur mit den Menschen zu arbeiten, mit denen ich gut kann.

Pause zu machen, wenn mein Körper und meine Seele es brauchen.

Für meine Kinder da sein zu können, wann immer sie mich brauchen.

Dankbar zu sein, dass mir dies möglich ist.

Freud und Leid des Freiberuflers

Freiberufler sein hat seine Vor- und Nachteile.

Ich fange mal mit den Nachteilen an, damit ich bis zum Mittagessen fertig bin 🙂

Naja, der größte Nachteil ist: Man weiß nie, wie viel man verdient (und ob überhaupt!)

Der nächste Punkt ist: Man ist manchmal ziemlich einsam. Wen interessiert es schon, was man Tag für Tag in seinem stillen Kämmerlein so macht. Die meisten vermuten sowieso: Schlafen….oder anderes….ich will`s gar nicht sooo genau wissen… 🙂

Tja und dann gibt es auch gewissen Vorteile

Man kann arbeiten, wo immer man sich befindet. Ob das nun im Kaffeehaus gegenüber der Schule des Kindes oder im Urlaub auf dem Campingplatz oder dem Hotel ist. Es ist einfach ganz egal. Dies ist ein unglaublicher Freiheitsfaktor, den ich nicht mehr gerne hergeben möchte.

Ebenso kann ich in einer schlaflosen Nacht aufstehen, mein Laptop einschalten und arbeiten, statt mich unruhig von einer Seite auf die andere zu wälzen. Und wenn ich dann um zehn Uhr müde werde, kann ich mich ein Stündchen aufs Ohr hauen.

All diese Punkte bringen mich dazu, nicht aufzugeben. Immer weiter daran zu arbeiten, dass meine Arbeit besser und besser wird. Denn für mich ist eines klar: Ich kann mir als Mutter nicht vorstellen, dass ich abends abgehetzt nach Hause komme und kaum noch in der Lage bin, zuzuhören, wenn meine Kinder mir etwas erzählen wollen.

Deshalb nehme ich die Nachteile in Kauf und arbeite an mir und versuche, trotz zeitweiliger Misserfolgen und Fehlschlägen den Glauben an mich und meine Arbeit nicht zu verlieren.

Und ich wünsche vielen Müttern, dass sie für sich einen guten Weg finden, wie sie Kind und Job gemeistert bekommen.

Endspurt des alten Jahres

großes_Haus

So, ab heute ist es amtlich: Der Winter ist da. Es schneit in Reichenau an der Rax.

Aber auch der gestrige Blick aufs Datum war sehr aufschlussreich. Weihnachten rückt näher. Gestern in einem Monat ist Heilig Abend. Das ist wunderschön. Ich mag Weihnachten – mit allem, was dazu gehört. Es ist auch immer wieder verblüffend, wie schnell so ein Jahr vergeht. War nicht erst Silvester gewesen?

Für mich ist das auch immer eine Zeit des Rückblicks:

Wie gut habe ich das (fast) vergangene Jahr genutzt?

Bin ich meinen Zielen näher gekommen?

Worin habe ich mich verbessert?

Ich finde, gerade der Advent ist eine hervorragende Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Meditatives Plätzchen ausstechen, mit gleichzeitigem Fragen nach dem Sinn des Lebens, ist ganz mein Ding.

Gerade heute wieder finde ich, dass ich Vieles richtig gemacht habe. Während viele Leute in der Früh ihr Auto abkehren mussten, um zur Arbeit zu kommen, habe ich mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch gesetzt und hatte kurz nach 8 bereits die ersten 1500 Wörter geschafft. Für jemanden, der Texte produziert, eine ganz schöne Leistung.

Jetzt ist viertel elf und mein Arbeitstag geht heute bis ungefähr 13.00 Uhr. Ich sollte also noch Einiges schaffen. Das ist das, was ich für mich für das (fast) vergangene Jahr als Erfolg verbuche: Ich habe mich vollumfänglich dafür entschieden, meine Arbeit von zu Hause aus zu machen. Das gibt mir die Möglichkeit meine Zeit für meine Familie, meine Arbeit und für mich frei einzuteilen.

Was findet Ihr, was Ihr richtig gemacht habt?