Basis und Idee

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Die erste Frage, die sich stellt wenn man an Selbständigkeit denkt, ist: WOMIT mache ich mich selbständig?
Das ist DIE zentrale Frage. Wenn Dein Beruf sich leicht dazu eignet, Dir damit eine Selbständigkeit aufzubauen, dann bist Du in einer glücklichen Situation.
Für die meisten Mompreneurs gilt dies nicht. Die meisten Mütter müssen erst einmal herausfinden, welche ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten sich dazu eignen, Geld zu verdienen.

Auswahl an Fragen zur Selbständigkeit:

WOMIT? Was ist mein Produkt, meine Dienstleistung?
WER? Wer ist meine Zielgruppe?
WIE? Wie bringe ich mein Angebot an den Kunden?
WO? Wo ist mein Arbeitsplatz oder mein Geschäft?
WAS? Was brauche ich alles dazu?
Wenn man die fünf Fragen so liest, merkt man schnell, dass man das nicht in wenigen Minuten beantworten kann.
Beginnen wir mit der ersten Frage.

Womit mache ich mich selbständig?

Was ist es, das Du so gut kannst, dass Du es anderen Menschen (als Produkt oder Dienstleistung) verkaufen kannst? Und glaube jetzt nicht, dass das etwas ganz Ausgefallenes sein muss. Es gibt Menschen, die sind sehr erfolgreich mit alltäglichen Produkten und Dienstleistungen.
Aber es darf ausgefallen sein.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt:

Am Anfang ist es gut, wenn man sich überlegt, was man besonders gerne macht. Es gibt Menschen, die verdienen ihr Geld mit besonders guter Pflaumenmarmelade, oder mit handgestrickten Socken. Andere wiederum bringen Kindern bei, wie sie richtig lernen können und wieder Andere geben Tanzunterricht. Und die Nächsten haben eine Erfindung gemacht und diese patentieren und produzieren lassen.
Du siehst also, Deiner Fantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Eine genauere Auflistung findest Du hier: Erste Schritte

Warnung!

Eine Warnung aber gleich zu Beginn: Bitte überlege Dir sehr genau, wen Du in der Anfangsphase ins Vertrauen ziehen möchtest. Es gibt einen Friedhof mit geschätzten Milliarden Ideen, die niemals umgesetzt wurden, weil ihre „Erfinder“ sie zu früh dem kalten Wind der unsachlichen Meinungen ausgesetzt haben.

Eine unreife Idee ist wie eine zarte Pflanze

Ich vergleiche eine unreife Idee mit einem kleinen Pflänzchen. Das setzt man auch nicht im Februar ins Freiland. Sondern man zieht es im Frühling auf der Fensterbank – ganz geschützt – groß, dann setzt man es bei den ersten Sonnenstrahlen ins Frühbeet. Und erst wenn die Eisheiligen vorbei sind, kommt es ins Freiland.

Schütze Deine Idee im frühen Stadium vor Kritik!

Mit einer Idee ist es genauso. Wenn man eine Idee zu früh in die Welt hinaus posaunt (und ich spreche hier aus Erfahrung – auch von mir liegen bereits einige Ideen auf diesem Friedhof) bekommt man oft eine Menge kalten Windes entgegen geblasen.
Das fängt mit den einfachen Fragen an: DAMIT willst Du Geld verdienen? Wie soll das gehen?
Nicht selten führen diese Fragen dazu, dass eine erfolgversprechende Idee wieder in der Versenkung verschwindet. Im Stadium der Ideenfindung kann man diese Fragen noch gar nicht beantworten. Schließlich ist man selbst noch nicht an diesem Punkt angekommen.
Das führt dann leicht dazu, dass man herumstottert und sich rechtfertigt. Und ehe man sich`s versieht, ist die Luft raus. Daher ist es wichtig, dass man die Idee zuerst einmal für sich behält und im geschützten Rahmen reifen lässt. Erst wenn sie die Stadien der Planung durchlaufen hat, ist sie bereit, für Kommentare und Kritik von außen.
Die einzelnen Stadien findest Du hier: Erste Schritte

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