Erste Schritte

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“

So schreibt Hermann Hesse in seinem Gedicht: „Stufen“.
Und genau dieser Zauber des Anfangs steht am Beginn der Selbständigkeit. Zumindest sollte es so sein. Leider lassen sich viele Mütter von Selbstzweifeln zerfleischen und statt dem Zauber des Anfangs, steht Verzweiflung am Beginn der Selbständigkeit.

Verzweifeln, weil man nicht weiß, wo man beginnen soll?

Bitte nicht!
Wenn Du Dich zum ersten Mal selbständig machst, hast Du vielleicht das Gefühl, dass die Anforderungen Dich zu überwältigen drohen. Aber glaube mir, das muss nicht sein. Vor allem in der Selbständigkeit Unkundige scheuen sich oft nicht, der frischgebackenen Visionärin eine Menge Hürden und Fallstricke aufzuzählen.

Selbständigkeit Schritt 1: Bin ich ein Unternehmer-Typ?

Das ist die erste Frage, die Du Dir stellen solltest. Hierbei geht es primär gar nicht darum, ob Du betriebswirtschaftliches Wissen hast, oder Buchhaltung beherrscht (dafür gibt es nämlich Fachleute und das Wissen kommt in der Praxis dann sowieso), sondern es geht darum, ob Du Dich selbst motivieren kannst.

Aus meiner Erfahrung (meiner eigenen, aber auch die vieler Klientinnen) liegt hier der größte Knackpunkt. Als Unternehmerin musst Du es schaffen, Dir Deine Arbeit selbst einzuteilen – und sie auch zu erledigen. Da können viele Dinge im Weg stehen: An erster Stelle natürlich die lieben Kleinen, aber auch die Bügelwäsche, das angefangene Buch, der Tratsch mit den Freundinnen….
Wenn Deine Kinder schon in den Kindergarten oder in die Schule gehen, eignet sich natürlich der Vormittag am besten. Wenn sie noch sehr klein sind, musst Du die Zeit des Mittagsschlafes oder den Abend nützen, falls Du niemanden hast, der sie betreut. Es macht wirklich Sinn auszuprobieren, wie viel Zeit Du tatsächlich jeden Tag für Dein zukünftiges Unternehmen aufbringen kannst.

Ich habe dazu einen Email-Workshop erstellt, der die unternehmerische Tätigkeit für 30 Tage simuliert. Du bekommst jeden Morgen eine Mail, die Dich für einen Monat durch Dein simuliertes Unternehmen führt. Er ist so aufgebaut, dass Du die Ergebnisse später für Deine Arbeit verwenden kannst, falls Du Dich entscheiden solltest, dass Du Mompreneur werden willst.

Hier geht`s zum Email-Workshop: Bin ich ein Unternehmer-Typ?

Selbständigkeit Schritt 2 – Ideenfindung

Wenn Du festgestellt hast (oder schon weißt) dass Du ein Unternehmer-Typ bist, kommt die Ideensuche.
Was kannst Du gut?
Was kannst Du Dir vorstellen in der Öffentlichkeit zu präsentieren?
Und vor allen Dingen steht natürlich die Frage: Was tust Du gerne?

Nimm Dir für diesen Prozess ein paar Tage Zeit und schreibe all Deine Ideen auf. Es ist ganz nett, wenn Du Dir zu diesem Zweck ein schönes Heft kaufst. Das kannst Du bei Dir tragen und alle Ideen eintragen, die Dir im Lauf der Tage einfallen.
Hier gilt es, auch an Fähigkeiten und Ressourcen zu denken, die Du bisher nicht beruflich eingesetzt hast.

Und das Allerwichtigste: In dieser Phase wird nicht zensiert. Während der Ideensuche darfst Du nicht darüber nachdenken, ob es dafür einen Markt gibt, ob Du die notwendigen Voraussetzungen dazu mitbringst etc…. Das würde Dich nur unnötig einengen. Je mehr Ideen Du in dieser Phase kreierst, desto mehr Arbeitsmaterial hast Du später, wenn es um die Konkretisierung geht. Manche Idee ist auch nur dann richtig gut, wenn man sie mit einer anderen kombiniert. Daher schreibe einfach alles auf, was Dir einfällt.

Wenn Du dabei Begleitung möchtest, biete ich Dir einen 30-tägigen Email-Workshop an. Hierbei erhältst Du jeden Morgen eine Mail mit Inspirationen und Denkhilfen für den jeweiligen Tag.
Den Workshop findest Du hier: Email Workshop Ideenfindung

Selbständigkeit Schritt 3 – Ein Konzept erstellen

Wenn Du den oberen Punkt gewissenhaft ausgeführt hast, solltest Du nun zwischen zehn und hundert Ideen gefunden haben. Jetzt geht es darum zu sortieren, bei welchen davon Du Dir vorstellen kannst, über einen längeren Zeitraum dran zu bleiben. Du brauchst nun ein Konzept. Dabei gilt es, folgende Fragen zu klären:

– Was genau ist mein Produkt/meine Dienstleistung?
– Wer genau ist meine Zielgruppe?
– Wie erreiche ich meine Zielgruppe?
– Was muss ich für mein Produkt/meine Dienstleistung verlangen und wie viel muss ich davon verkaufen, damit ich zum gewünschten Einkommen komme?

Der letzte Punkt ist besonders wichtig, da Du hier auch alle Deine Kosten evaluieren und hinein rechnen musst.
Wenn Du dabei Hilfe brauchst, biete ich Dir auch hierzu einen 30-tägigen Email-Workshop an: Email Workshop Konzept erstellen

Selbständigkeit Schritt 4 – Realitäts-Check

Nun kommst Du in die „kritische“ Phase und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nun sollst und musst Du kritisch sein. Und nun kommt auch der Moment, in dem Du andere Menschen als Ratgeber und Kritiker hinzu ziehen solltest.

Die Fragen lauten nun:

– Was macht mein Produkt/meine Dienstleistung so besonders? Was ist mein USP – mein Alleinstellungsmerkmal?
– Warum sollten die Menschen mein Produkt/meine Dienstleistung kaufen?
– Wem nützt mein Produkt/meine Dienstleistung?
– Wie kann ich meine Geschäftsidee möglichst risikoarm umsetzen?
– Welches Marketing brauche ich? Was davon kann ich kostengünstig selbst machen?
– An wen muss ich mich wenden um Hilfe und Unterstützung zu erhalten?

Hier kann ich Dir mit einem Email-Workshop nicht mehr weiterhelfen, weil es hier schon ganz konkret um DEINE Idee geht.
Falls Du meine Unterstützung weiterhin möchtest, kann ich Dir hierzu eine Email-Coaching anbieten. Hierbei können wir diese Fragen nacheinander abarbeiten. Das Angebot hierzu findest Du unter: Email Coaching Realitäts-Check

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