Archiv für den Monat Oktober 2014

Wie motiviere ich mich selbst?

Jeder, der ein Unternehmen oder ein Projekt beginnt, ist voller Motivation. Anfangs sind auch oft schnelle und große Erfolge zu verbuchen. Aber dann…..

Wenn die ersten Hürden und Herausforderungen auftauchen, und wenn sich diese zäher als gedacht zeigen, beginnt bei Vielen die Motivation zu bröckeln. Ich selbst kenne das auch.

Man sitzt tagein, tagaus an seinem Projekt und nichts geht weiter.

Hier sind Fragen, deren Antwort man nicht weiß. Dort sind Widerstände, von denen man nicht weiß, wie man sie überbrücken sollte. Und das Schlimmste ist: Keinen interessiert`s .

Diese Phase findet ja meist noch unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit statt – und das ist auch gut so. Aber was tut man, wenn man am liebsten den Hut drauf werfen würde?

Ideen, die Motivation wieder zu beleben:

1. Nimm einen Tag (oder mehrere) Auszeit. Manche Probleme oder Widerstände sind nur deshalb so hartnäckig, weil man sich immer im gleichen Gedankenkreislauf bewegt. Beschäftige Dich ganz bewusst mit anderen Dingen und Du wirst sehen, das eine oder andere Problem löst sich von alleine oder verliert an Gewicht.

2. Lies motivierende Bücher. Ich finde, Unternehmerbiographien zu lesen gehört einfach zum Unternehmersein dazu. Ob es Richard Branson, Steve Jobs, James Dyson, Anita Roddick, Anthony Robbins, Byron Kathie oder sonstwer ist, ist ganz egal. Sie alle haben gekämpft.

3. Suche Gleichgesinnte. Es gibt mittlerweile eine Menge Plattformen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Eine tolle Version davon bietet Esther Eisenhardt auf www.mompreneurs.de an. Dort findet man eine Menge Geschichten und Gleichgesinnte. Oder besuche das Blog von James Altucher www.jamesaltucher.com um auf andere Gedanken zu kommen. oder von Leo Babauter www.zenhabits.net, der auch mehrmals wöchentlich aufbauende Texte postet.

4. Fang wieder an zu träumen. Geh gedanklich einen Schritt weg von den Problemen und stell Dir vor, wie es sein wird, wenn Du das alles gemeistert hast. Auf welchen großartigen Erfahrungspool Du dann zurück blicken wirst.

5. Schreib auf, was Du schon alles geschafft hast. Halte Dir selbst vor Augen, welche Erfolge Du schon erlebt hast und wie weit Dein Projekt schon gediehen ist.

6.Denke in Ruhe nach, ob Du nicht vielleicht mit Deinem Projekt von der Ursprungsintention abgedriftet bist. Das kann passieren, wenn man darüber nachdenkt und daran arbeitet, wie man die Zielgruppe findet und das Angebot verkäuflich macht. Ehe man sich`s versieht, hat man das Projekt so verdreht, dass es mit der ursprünglichen Idee nicht mehr viel gemein hat. Wenn Dir das passiert ist, rudere zurück. Fang nochmal ganz von vorne an und überlege, wo Du den Pfad Deines Herzens verlassen hast. Und dann starte nochmal durch. Und mach Dir nichts draus. Das passiert fast Jedem im Prozess, vor allen Dingen, wenn man zum ersten Mal ein Projekt entwickelt.

7. Wenn das alles nichts hilft, gönne Dir ein Coaching.

All diese Möglichkeiten stehen Dir jederzeit offen. Du solltest auf keinen Fall das Handtuch werfen, bevor Du nicht all diese Möglichkeiten ausgelotet hast.

Ich wünsche Dir viel Freude und Motivation für Dein Projekt

Manuela

Zeit zum Schenken

Gerade führe ich einen sehr intensiven Mailwechsel mit ein paar Menschen, die alle auf dem Sprung sind, sich mit ihrem Wissen und Können selbständig zu machen. Und bei allen läuft es darauf hinaus, dass es sehr schwer ist, einen Anfang zu finden. Und ich denke, dass es jetzt, wo wir sowieso in Riesenschritten auf Weihnachten zugehen, doch einen Versuch wert wäre, einfach das eigene Wissen und das Können für ein paar Wochen kostenlos zugänglich zu machen.

Ich tue das seit mittlerweile mehr als einem Jahr auf meinen beiden Blogs. Und ich habe dadurch eine Menge wunderbarer Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennengelernt. Menschen, denen ich sonst nie begegnet wäre. Und bei einem Projekt, das ich in den nächsten zwölf Monaten umsetzen möchte, brauche ich drei dieser Menschen, die mir nun im Gegenzug ihr Wissen zur Verfügung stellen. Und das sind nicht irgendwelche Menschen, sondern genau die Spezialisten, die ich brauche und die ich mir ansonsten wahrscheinlich nicht leisten würde und könnte. Ich finde das ganz großartig.

Eine Schenk-Kultur einführen 

Ich glaube, dass wir einen Umschwung in unserem Wirtschaftssystem nur dann erreichen können, wenn wir uns immer intensiver mit der Schenk-Kultur beschäftigen. Ob dies nun unser Wissen oder Können ist, unsere Arbeitskraft, Dinge die wir nicht brauchen oder einfach auch nur unsere Zeit. Wir sollten uns dies gegenseitig schenken oder zu einem wirklich symbolischen Preis zur Verfügung stellen. Je mehr Menschen sich dieser Bewegung anschließen, umso spannender wird es und umso mehr kann entstehen.

Möglichkeiten werden erst durch Schenk-Kultur geschaffen

Erst wenn wir bereit sind, in echte Vorleistung zu treten und anderen Menschen auf ihrem Weg weiterhelfen, schaffen wir umfassende Voraussetzungen dafür, dass eine Menge neuer Ideen und Projekte das Licht der Welt erblicken. Was nützt einem Menschen eine gute Idee, wenn er Beratung oder Leistungen bräuchte, die er nicht bezahlen kann. Und was nützt diese Idee dann der Welt?

Das bedeutet ja nun nicht, dass wir alles verschenken müssen. Aber wenn wir z.B. 10% unserer Zeit kostenlos zur Verfügung stellen würden, wäre das ein toller Anfang.

Vor allen Dingen ist hierbei natürlich die Freude am Schenken gefragt. Wenn man diesen Weg antritt mit der drängenden Hoffnung, dass sich dies nun bald bezahlt machen müsste, verfehlt es seinen Sinn.

Für die, die gerne schenken kann es einfach das Ausleben ihrer Freude sein.

Für die, die nicht gerne schenken, kann es eine neue Erfahrung, eine Persönlichkeitsentwicklung sein. Ein risikoarmes, preiswertes Abenteuer.

Vielleicht mögt Ihr ja mal darüber nachdenken, was Ihr zu verschenken habt.

Liebe Grüße zum Wochenanfang

Manuela

Freud und Leid des Freiberuflers

Freiberufler sein hat seine Vor- und Nachteile.

Ich fange mal mit den Nachteilen an, damit ich bis zum Mittagessen fertig bin 🙂

Naja, der größte Nachteil ist: Man weiß nie, wie viel man verdient (und ob überhaupt!)

Der nächste Punkt ist: Man ist manchmal ziemlich einsam. Wen interessiert es schon, was man Tag für Tag in seinem stillen Kämmerlein so macht. Die meisten vermuten sowieso: Schlafen….oder anderes….ich will`s gar nicht sooo genau wissen… 🙂

Tja und dann gibt es auch gewissen Vorteile

Man kann arbeiten, wo immer man sich befindet. Ob das nun im Kaffeehaus gegenüber der Schule des Kindes oder im Urlaub auf dem Campingplatz oder dem Hotel ist. Es ist einfach ganz egal. Dies ist ein unglaublicher Freiheitsfaktor, den ich nicht mehr gerne hergeben möchte.

Ebenso kann ich in einer schlaflosen Nacht aufstehen, mein Laptop einschalten und arbeiten, statt mich unruhig von einer Seite auf die andere zu wälzen. Und wenn ich dann um zehn Uhr müde werde, kann ich mich ein Stündchen aufs Ohr hauen.

All diese Punkte bringen mich dazu, nicht aufzugeben. Immer weiter daran zu arbeiten, dass meine Arbeit besser und besser wird. Denn für mich ist eines klar: Ich kann mir als Mutter nicht vorstellen, dass ich abends abgehetzt nach Hause komme und kaum noch in der Lage bin, zuzuhören, wenn meine Kinder mir etwas erzählen wollen.

Deshalb nehme ich die Nachteile in Kauf und arbeite an mir und versuche, trotz zeitweiliger Misserfolgen und Fehlschlägen den Glauben an mich und meine Arbeit nicht zu verlieren.

Und ich wünsche vielen Müttern, dass sie für sich einen guten Weg finden, wie sie Kind und Job gemeistert bekommen.