Archiv für den Monat April 2014

Mama braucht Mut

Seit vergangen Samstag ist mein neues Buch, der zweite Band der Mompreneur- Reihe „Mama braucht Mut – sich zu verändern“ online.

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Hier ein kleiner Auszug:

Für wen ist dieses Buch?

Viele Menschen haben diesen Traum: Man könnte ein ganz anderer Mensch sein, ein ganz anderes Leben leben, wenn….ja wenn man sich nur trauen würde.

Sich zu verändern braucht Mut. Man könnte erfolgreicher, glücklicher, ausgefüllter sein. Aber wie geht das? Wenn wir an Veränderung denken, dann denken wir an die eine, die alles entscheidende Veränderung. Einfach eines Tages aufwachen und ein ganz anderer Mensch sein. Aber Veränderung ist ein Prozess. Es ist die Summe von vielen kleinen Veränderungen, die am Ende des Tages den anderen Menschen aus uns hervorbringt.

Die Japaner nennen das Kaizen. Ich mag die japanische Philosophie des Kaizen. Das bedeutet, dass man jeden Tag ein wenig an sich arbeitet, jeden Tag sich selbst und seine Umgebung ein wenig verbessert. Und nach einer gewissen Zeit ist die Summe der vielen kleinen Veränderungen und Verbesserungen sichtbar. Das klingt einfach und ist es auch.

Wenn wir uns große Veränderungen vornehmen, kann es sein, dass unser Bewusstsein das gut heißt. Aber wir wissen oft nicht, dass unter Unterbewusstsein diese Bemühung sabotiert. Unser Unterbewusstsein mag keine Veränderungen, denn diese signalisieren Gefahr. Wenn wir uns zu viel auf einmal vornehmen, arbeitet unser Unterbewusstsein gegen uns, weil es uns vor dem Ungewissen beschützen will. Wenn wir hingegen Kaizen praktizieren, nehmen wir dem Unterbewusstsein die Unsicherheit. Es merkt, dass nichts Gefährliches geschieht. Und somit wird es uns ab einem bestimmten Zeitpunkt auch unterstützen. Aus der anfänglichen Bemühung werden Gewohnheiten.

 

Wie geht es dir derzeit?

Hast du manchmal auch das Gefühl, dass du in diesem Leben noch etwas zu erledigen hast und weißt aber nicht, was? Kennst du das Gefühl, den Lebenssinn verlegt zu haben wie eine Brille? Man kann sich noch dunkel erinnern, dass er irgendwann einmal da war, aber im Laufe von einer langen Zeit ist er mehr und mehr verblasst und jetzt kannst du dich einfach nicht mehr erinnern? Seit vielen Jahren erfüllst du die diversen Funktionen in den unterschiedlichen Rollen, aber irgendetwas in deinem Inneren bleibt leer, bleibt ungestillt?

Welche Gründe können es sein, dass du dieses Buch lesen möchtest? Wenn du eine oder mehrere der nächsten Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann bist du wahrscheinlich reif für die Reise in die Veränderung.

Bist du nicht (mehr) glücklich in ihrem Beruf?

Hast du manchmal das Gefühl, dass in deinem Leben etwas fehlt?

Hast du eine Babypause hinter dir und hast du das Gefühl, dass dein altes Leben nicht mehr zu dir passt?

Empfindest du dein Leben zeitweilig trostlos und leer?

Hast du das Gefühl, nichts Sinnvolles zu tun?

Suchst du deine Bestimmung?

Beneidest du andere Menschen?

Gibt es nichts, das du mit Begeisterung tust?

Verbringst du einen großen Teil deiner Freizeit vor dem Fernseher oder im Internet?

Bist du unzufrieden mit dir selbst?

 

Liebster-Award

liebster-award

So, nun komme ich endlich dazu, die Fragen von Peggy www.mum02.com , die sie im Rahmen des „Liebster Awards“ gestellt hat, zu beantworten.

Der „Liebster Award“ funktioniert so:

•    Verlinke die Person, die Dich verlinkt hat.
•    Beantworte die elf Fragen dieser Person.
•    Finde elf Blogger mit weniger als 200 Followern (wie auch immer das gemeint ist, oft ja gar nicht ersichtlich)
•    Denk dir elf neue Fragen für diese Blogger aus.

Peggys Fragen und meine Antworten

1. Hand aufs Herz – wieso bloggst du?

Ich blogge, weil ich gerne schreibe und weil es so viele Dinge gibt, die mir ständig durch den Kopf gehen und über die ich mich gerne austauschen möchte.

2. Woher nimmst Du die Zeit dafür?

Ich sehe bloggen als Teil meines Berufes als Mitglied der schreibenden Zunft. Daher blogge ich in meiner Arbeitszeit als Freiberuflerin.

3. Für die Mamas und Papas: Gibt es Dinge in puncto Vereinbarkeit, die Du gerne von anderen Ländern und Kulturen nach Deutschland (in meinem Fall nach Österreich) importieren würdest?

Nein, ich sehe weder die skandinavischen Länder noch andere Länder, deren Situation ich kenne, als optimal an. Am meisten haben mich allerdings die amerikanischen Mompreneurs inspiriert. Ich finde, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss, um Kind und Job unter einen Hut zu bringen. Der Weg, den ich bevorzuge, ist das Leben in der beruflichen Selbständigkeit. Das ist zwar nicht jederfraus Sache, aber für die, die es interessiert, stelle ich auf meinem Blog Informationen und Inspirationen zur Verfügung.

4. Ein Blick in die Zukunft: Wird es in 10 Jahren in Deutschland (oder Österreich) einfacher sein, Familie und Job zu vereinbaren?

Das wird an uns selbst liegen. Ich denke, wir haben so viele Freiheiten, dass jeder von uns sein Modell finden und leben kann. Einfacher wird es dann, wenn Mütter (und Väter) nicht nach vorgegebenen Lösungen suchen, sondern sich ihre individuellen Lösungen selbst kreieren. Dazu gehört allerdings, dass man die Verantwortung für sein Leben nicht der Politik oder der Wirtschaft übergibt, sondern dass man als freier Bürger seinen eigenen Lebensweg sucht und findet. Daher kann ich nicht prognostizieren, wie sich die Situation generell verändert. Ich glaube daran, dass immer mehr Familien erkennen, dass sie wesentlich mehr Handlungsfreiraum haben, als sie bisher genutzt haben.

5. Wie sieht Deiner Meinung nach die ideale Arbeitswelt aus?

Meiner Meinung nach sieht, die die ideale Arbeitswelt so aus, dass die Menschen sich noch viel mehr fragen, wo sie ihre Qualitäten und Ressourcen haben und diese kreativ einsetzen. Eine ideale Arbeitswelt sehe ich auf jeden Fall nicht da, wo man einen 9 to 5 Job machen muss, ohne die Bedürfnisse der Familie zu beachten. Wir können es uns erlauben, viel freier zu selbstbestimmter zu agieren, als wir das bisher tun. Ich glaube, dass das Sicherheitsdenken ein großer Hemmschuh ist, um die ideale Arbeitswelt für sich zu schaffen. Die Herausforderung wird sein, dass jeder für sich eine Ausgewogenheit herstellen muss, zwischen einem gesunden Streben nach Sicherheit und größtmöglicher Freiheit. Das können nur individuelle Lösungen sein, da jeder Mensch anders ist und andere Rahmenbedingungen braucht. Vorgefertigte Lösungen können immer nur einen Teil der Menschen zufrieden stellen.

6. Bist Du/wärst Du lieber angestellt oder selbständig

Ich bin seit 18 Jahren selbständig – mit allen Höhen und Tiefen – und für mich ist das ideal. Allerdings kann ich die Unsicherheiten, die die Selbständigkeit mit sich bringt, auch gut aushalten. Wie oben schon bemerkt, sind wir alle sehr unterschiedlich. In meinem Wertesystem steht ganz oben: Freiheit, Unabhängigkeit, Flexibilität.

7. Stadt oder Land

Ich lebe auf dem Land und möchte keinesfalls wieder in die Stadt ziehen. Ich brauche die unberührte Natur um meinen Geist zu beruhigen. Der Lärm und der Trubel der Stadt sind mir zu anstrengend. Ich gehe lieber durch den Wald als durch die Fußgängerzone.

8. All Inclusive oder Abenteuerurlaub?

Für mich ist Urlaub eine Möglichkeit Länder und Menschen kennen zu lernen. Es muss kein Abenteuer-Urlaub sein, aber ich nehme gerne Stimmungen und Qualitäten des Urlaubslandes auf. Dazu gehört genügend Zeit um sich unter die Menschen zu mischen. Das ist mit Kindern nicht ganz einfach. Daher muss ich derzeit diesbezüglich Kompromisse machen.

9. Dein Lieblingsbuch

Dazu könnte ich ein eigenes Blog füllen. Ich bin leidenschaftliche Leserin und habe mehrere tausend Bücher. Derzeit lese ich gerade von Stephen Kind „Vom Leben und vom Schreiben“ und finde es sehr gut. Ich lese alle möglichen Genre: Thriller, Chick-Lit, Sachbücher, Krimi…… Für mich ist es spannend, zu erfahren, wie die Autoren ticken.

10. Körper – Geist – Seele – Was ist Dein Rezept um mit Dir selbst in Einklang zu kommen?

Meine geistige Heimat ist die Anthroposophie, aber ich beschäftige mich auch mit Lehren aus dem Buddhismus und anderen Richtungen. Für mich ist die Erkenntnis elementar, dass die sichtbare Welt nur einen Bruchteil dessen ist, was um uns herum webt und wirkt. Das lässt die Sorgen des Alltags auf ein erträgliches Maß schrumpfen und öffnet den Blick für größere Zusammenhänge.

11. Angenommen, eine Fee gewährt Dir drei Wünsche: Was möchtest Du sein oder haben?

1. Ich würde gerne (noch mehr) die Möglichkeit haben, Menschen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind.

2. Ich würde mir wünschen, dass wir aufhören, Menschen, Tiere und die ganze Natur zu versklaven.

3. Ich wünsche mir, eines Tages einen Bestseller zu schreiben.

So, nun meine Fragen an Euch:

1. Wer ist Dein Vorbild?

2. Welches Land fasziniert Dich am meisten, und warum?

3. Welche Erfahrung wünschst Du Dir für Dein Kind/Deine Kinder?

4. Welche Erfahrung möchtest Du Deinem Kind/Deinen Kindern auf jeden Fall ersparen?

5. Was ist Dein größtes Talent?

6. Was ist Deine größte Schwäche?

7. Wie könntest Du Deine größte Schwäche als Ressource nutzen?

8. Was möchtest Du der Welt hinterlassen?

9.Warum ist es gut, dass Du auf der Welt bist?

10. Welche drei Werte sind Dir am wichtigsten?

11. Wie sieht Dein ideales Leben aus?

Und hier meine nominierten Blogs:

http://www.fraunilsson.blogspot.co.at/

http://www.family-travel-planner.com/

http://www.michalogie.de/

http://miriamcovi.de/blog/

http://merlanne.wordpress.com/

http://kristineliest.blogspot.de/

http://www.meincomputerkind.de/

http://ournewcleanhabits.blogspot.de/

http://juttawilke.blogspot.co.at/

http://www.juramama.de/

http://www.elkepeetz.de/

http://mama-im-job.de/

http://opas-blog.de/

http://wienmitkind.at

So einfach und doch so genial

Heute mal etwas, das ich unbedingt loswerden muss, denn ich könnte mir einen Haxen ausfreuen über diese einfache Lösung unseres lange gepflegten Problems.

Was ist das Problem?

Meine Kinder lieben frische, knusprige Semmeln, um sie als Pausenverpflegung mit in die Schule zu nehmen (Ja, ich weiß, sind aus Weißmehl…aber was soll ich machen, das gute Vollkornbrot bringen sie ungegessen wieder mit nach Hause). Jetzt gab es immer zwei Möglichkeiten:

1. Ich schwinge mich ins Auto und fahre zum Bäcker – das ist alles andere als umweltfreundlich

2. Ich kaufe diese Aufbackweckerln und schmeiße den Backofen an, um zwei Semmeln aufzubacken – das ist weder umweltfreundlich, noch ökonomisch. Außerdem misstraue ich diesen Aufbacksemmeln noch mehr, als den normalen Weißmehlsemmeln.

Die Lösung:

Ich kaufe ganz normale Semmeln, schneide sie durch und friere sie ein. Morgens lege ich sie raus, lasse sie kurz antauen um die Hälften voneinander zu lösen und stecke die beiden Hälften in den Toaster. Genial!

Die Semmeln sind frisch, schön knusprig und die Kinder sind im Glück.

Das ist schnell, umweltfreundlich und einfach.

Ich finde, Mütter sind deshalb so toll, weil sie so leicht zu unterhalten sind.  🙂

Mama braucht Mut

Gerade bin ich in den letzten Zügen zu meinem zweiten Ebook. Es heißt: „Mama braucht Mut – sich zu verändern“.

Und je länger ich gestern und heute über die Einleitung nachdachte, desto mehr wurde mir klar, dass wir Mütter den größten Mut bereits bewiesen haben, indem wir Mütter wurden.

Was soll so eine Selbständigkeit schon anrichten? Nichts auf der Welt wird unser Leben noch einmal so durcheinander wirbeln wie unser erstes (und zweites und drittes, viertes) Kind. Keine Entscheidung hat mehr Konsequenzen für unser Leben.

Als wir das erste Mal schwanger wurden, wussten wir nicht im Geringsten, was uns erwarten würde. Ich zumindest nicht. Und nicht nur das, ich war bei jedem weiteren Kind wieder völlig überrascht, was sich NOCH alles verändern kann.

Mittlerweile habe ich vier davon und wahrscheinlich habe ich mehr Katastrophen überstanden als mancher Vorstandsvorsitzende eines Dreibuchstabenunternehmens und mehr Menschenleben gerettet als mancher Unfallchirurg. Und da mache ich mir Gedanken, wie ich mich vermarkten will?

Und doch, auch die Selbständigkeit ist wie ein Baby. Mit dem einen Unterschied, dass sie nicht einfach in unserem Bauch wächst. Wir müssen sie TUN.

Deshalb habe ich dieses zweite Buch geschrieben, und werde es noch vor Ostern veröffentlichen. Versprochen!

Hier das Cover zu „Mama braucht Mut“

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Und hier ist das Cover und der Link zu „Mama macht Business“, das bereits seit einigen Wochen online ist:

Mama_macht_Business_cover

 

Und hier ein – zugegeben qualitativ schlechtes – Selfie von heute Morgen 🙂

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Wenn Du einfach nur die Wahrheit sagst

Ehrlichkeit im Marketing

Wenn wir uns mit Business beschäftigen, kommen wir unwillkürlich mit den Themen „Marketing“ und „Selbst-Marketing“ in Berührung.

Und nicht wenige Berater und Experten beten uns das Mantra des „schönen Scheins“ vor, Da wird erklärt und gelehrt, wie wir interessant und unwiderstehlich wirken. Welche Farben und Worte wir verwenden sollen, wie wir uns in ein helles, strahlendes Licht stellen – so wie alle anderen.

Was passiert, wenn wir uns von dieser Glitzer-Glamour-Business-Welt abwenden und uns auf das konzentrieren, was wir wirklich sind?

1. (Fast) alle Berater werden den Kopf schütteln und sich abwenden (gut!)

2. Manche Menschen werden denken, das ist geschäftlicher Selbstmord (okay!)

3. Manche Menschen werden denken, Du bist verrückt geworden (lustig!)

4. Manche Menschen werden hinter Deinen Rücken schlecht über Dich sprechen (egal!)

4. Manche Menschen werden Dich unterhaltsam finden (in Ordnung!)

5. Manche Menschen werden sich vor Dir fürchten (passt!)

6. Manche Menschen werden Dir vertrauen (hört, hört!)

7. Du wirst einfach frei sein. Du musst niemanden etwas vormachen, du brauchst keine Ausreden und Entschuldigungen mehr. Du musst nicht zittern, weil Du den Mund zu voll genommen hast. Du brauchst keine ausgeklügelten Strategien und keine Täuschung mehr.

Du kannst einfach DU sein. So leicht geht das!

Freiheit bedeutet, sich ganz zeigen zu können.