sch***Handy, sch*** Laptop

Eigentlich schreibe ich ja dauernd Lobeshymnen über die Freiberuflichkeit.

Eigentlich meine ich das auch genau so, wie ich das schreibe.

Aber eigentlich habe ich das Gefühl, dass da auch ein gerüttelt Maß Selbstbetrug stattfindet.

Wenn ich die letzten Tage durchgehe, dann muss ich feststellen, dass ich dauernd entweder am Handy oder am Laptop war. Ja, ich hatte auch kurze Zeiten dazwischen, in denen ich mit meinen Kindern gesprochen habe – aber ich war geistig nicht wirklich anwesend. Meine Gedanken waren bei der Email, die ich dringend noch erwartete, waren bei den Texten, die ich wieder nicht zu Ende geschrieben hatte.

Ab heute werde ich da ändern. Wenn die Kinder da sind, ist der Rechner aus. Emails werden frühestens wieder gelesen, wenn die Kleinen im Bett sind. Was ist das für eine blöde Welt, in der Mütter sich hinter ihren elektronischen Kommunikationsmitteln verschanzen.

Montag war ich in Wien und habe in den Öffis eine Menge Mütter gesehen, die ihre Kinder keines Blickes gewürdigt haben – auch nicht bei Fragen. Ich war innerlich voller Empörung! Aber bin ich deshalb besser, weil ich nicht ein Handy- oder Online-Spiel spiele? Macht es für die Kinder einen Unterschied WARUM Mama schon wieder vor dem Ding sitzt? Ich fürchte, nein.

Deshalb werde ich heute ins Bett gehen und das wunderbare Buch „Hands Free Mama“ von Rachel Macy Stafford lesen, das ich mir zur Motivation herunter geladen habe. Bis dahin: Hände und Kopf frei für meine Kinder!

4 Gedanken zu “sch***Handy, sch*** Laptop

    1. Liebe tänzerische Anne,

      ich bin noch nicht ganz durch, aber ich glaube, es gefällt mir ganz gut. Ich erkenne mich in ganz vielen Aspekten wieder, schäme mich ein wenig und bin motiviert Einiges zu verändern. Hast Du es auch gelesen? Liebe Grüße Manuela

      1. Liebe Manuela, danke für Deine Antwort. Ja, ich habe das Buch auch gelesen und fand den Grundgedanken wirklich gut, allerdings waren mir ab der Mitte ein bisschen zu viel Nabelschau und Wiederholungen dabei. Aber die Message ist auf jeden Fall eine gute! 🙂 Herzlich: Anne

      2. Danke Anne, aha dann scheine ich noch nicht bei der Nabelschau angekommen zu sein. Aber das ist auch wirklich schwierig, wenn man über ein persönliches Thema schreibt, rechtzeitig die Kurve zu kratzen, damit es nicht zur Nabelschau wird. Ich fürchte, das gelingt mir auch nicht immer. Daher bin ich meist froh, wenn ich merke, dass es anderen Frauen auch nicht anders geht. Die Grenze zwischen Offenheit und Peinlichkeit ist leider fließend.
        Alles Liebe
        Manuela

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