Was, wenn die eigentliche Vision gar keine Geschäftsidee ist?

Gerade in der letzten Zeit begegnen mir viele Menschen, die echte, tiefe Visionen haben. Aber diese Visionen kommen oft nicht wie eine Geschäftsidee daher. Es klingt oftmals nach ehrenamtlicher Tätigkeit oder nach einem Hobby. Das kann die Mutter sein, die sich gerne um andere Mütter und/oder deren Kinder kümmern würde. Und es kann die Frau sein, die sich gerne um alte Menschen und um Arme kümmern würde. Und es kann die Mutter sein, die leidenschaftlich gerne näht (strickt, häkelt, bastelt…etc.) und damit gerne ihr Geld verdienen würde.

Das sind doch keine Geschäftsideen!!!!
Egal, wem sie von ihrer Idee erzählen, wird ihnen sagen, dass ihre Idee zwar nett klingt und sicher auch ganz sinnvoll für die Gesellschaft und die Welt wäre, dass sie damit aber kein Geld verdienen werden. Und ja, das stimmt, auf den ersten Blick sieht es so aus, als könnte man damit kein Geld verdienen.

Der Punkt, an dem die meisten Ideen zu Grabe getragen werden
Genau an diesem Punkt hören viele Menschen auf zu suchen. Sie haben es erkannt: Mit meiner Idee ist kein Geld zu verdienen.
Aber hat die Idee so ein schnelles Ende verdient? Wie könnte es anders aussehen?

Könnte man nicht einfach mal ehrenamtlich oder hobbymäßig beginnen?
Warum macht man nicht genau das, was man gerne machen möchte – nebenher. Bisher macht man auch seinen Job und träumt nebenher von einem anderen Leben. Wie wäre es, wenn man ganz klein anfängt, diese Dinge, die man sehr gerne machen möchte, nun einfach zu tun?

Auch wenn man kein Geld dafür bekommt?!
Ja, es kommt darauf an, die Dinge einfach zu TUN. Wenn es der richtige Weg ist, wird sich ÜBER DAS TUN eine Möglichkeit finden, dass man mit seinem Herzenswunsch Geld verdienen wird.

Nur davon zu träumen, bringt nichts!
Wenn man nur davon träumt, dieses oder jenes zu tun, wird man immer unglücklich sein. Das Leben funktioniert bisher auch, also wird es nur umso besser funktionieren, wenn man einfach mal damit beginnt seine Träume zu leben. Dann kümmert man sich eben erst einmal ehrenamtlich um andere Menschen, oder man näht (oder strickt, häkelt, stickt, bastelt…) so viel man kann und bietet es im Freundes- und Bekanntenkreis an.

Einfach anzufangen ist der Schlüssel!
Wenn man mit dem Herzenswunsch einfach beginnt, öffnen sich Türen, von deren Existenz man früher gar nichts gewusst hat. In dem Moment, wo man anfängt, seinem Herz zu folgen, kommt einem das ganze Universum zu Hilfe.

Was hat man denn zu verlieren?
Und eigentlich hat man doch gar nichts zu verlieren. Selbst wenn es als Geschäftsidee nicht klappen sollte, hat man endlich das gemacht, was man immer machen wollte. Das ist wichtig und im Gehen findet man Wege. Vielleicht sind das ganz andere Wege als die, die man erwartet hat, aber es bewegt sich etwas. Das Leben gewinnt an Freude dazu. Ganz bestimmt.

Was ist Dein Herzenswunsch, den Du Dir bisher versagst, weil er keine mögliche Geschäftsidee ist?
Bei mir ist es das Kochen und das Backen. Am liebsten würde ich den ganzen Tag kochen und backen. Und ich habe damit begonnen, meine Freunde zu bekochen und zu be-backen. Und ich merke, dass ich nach einem Tag in der Küche so glücklich und ausgeglichen bin, wie sonst nie. Und ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt. Aber ich spüre, dass der Weg richtig ist.

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