Archiv für den Monat Januar 2014

Ideen, die noch in den Kinderschuhen stecken

Ideen in Kinderschuhen

Wenn wir unsere Ideen begraben, bevor wir ihnen eine Chance gegeben haben, ist das ein Verrat an uns selbst und am Universum.

Wenn eine Idee auftaucht, ist sie wie ein Baby

Und sie braucht häufig viel Zeit, bis sie reif genug sind, um der Welt präsentiert werden zu können. Wir dagegen denken, Ideen müssen sofort wie eine Art Blaupause eines Business-Plans vor uns stehen und sofort umsetzungsreif sein. Aber das ist nicht so so.

Ideen müssen wachsen

Um eine Idee wachsen zu lassen, müssen wir sie hegen und pflegen wie ein Kind. Wir geben ihr ein sicheres Umfeld, lassen sie ruhen, füttern sie mit Information, gehen mit ihr spazieren und eines Tages ziehen wir ihr Schuhe an und lassen sie selbst die ersten Schritte gehen.

Wenn wir Ideen zu früh aufgeben

ist es, als würden wir ein Kind nicht mehr versorgen. Wir entziehen ihr all das, was sie zum Wachsen braucht. Wir umsorgen sie nicht mehr und lassen sie nicht reifen. Das ist schade und auch unheimlich traurig.

Das Umfeld ist oft schnell dabei, die Idee vom Tisch zu wischen

Aber was würden wir tun, wenn jemand so abfällig über eines unserer Kinder spricht? Wir würden denjenigen aus dem Haus schmeißen und wären empört. Aber wenn jemand eine Idee abfällig behandelt, sind wir nur allzu schnell dabei, diesem Menschen Glauben zu schenken und lieber unsere Idee zu opfern, anstatt sie wie eine Löwenmutter zu verteidigen.

Meine eigene, zu Grabe getragene, Idee

Ich hatte vor 30 Jahren eine Idee, die ich vor ungefähr sieben Jahren weiter verfolgt habe. Es handelt sich dabei um ein Outdoor Spielgerät für Kinder. Ich habe Funktionsskizzen anfertigen und einen Prototypen bauen lassen. Die Kinder haben es geliebt und ich war glücklich. Aber ich hatte nicht das Kapital, die Idee weiter zu verfolgen und mehrere Menschen aus meinem Umfeld haben diese Idee enorm abfällig bewertet. Sie nannten sie sogar „Rohrkrepierer“ – was für ein hässliches Wort! Und irgendwann habe ich aufgegeben, mich darum zu kümmern. Vor einigen Tagen habe ich sie wieder ausgegraben, habe sie unvoreingenommenen Menschen gezeigt und durchwegs positives Feedback erhalten Ich bin überzeugt, dass diese Idee ein immenses Potential hat und habe gespürt, wie traurig es mich gemacht hat, diese Idee scheinbar vergessen zu müssen. Und ich bin unsagbar wütend auf diese Menschen, die so selbstherrlich über mein Gedankengut geurteilt haben und ich war wütend auf mich, weil ich auf sie gehört hatte. Aber jetzt bin ich glücklich, dass sie wieder aufgetaucht ist.

Aus meiner Sicht gibt es dazu einen tieferen, spirituellen Aspekt, den ich auf meinem anderen Blog, Helfende Kräfte heute näher ausführen werde.

Vielleicht mögt ihr mal nachdenken, welche Ideen Ihr schon geopfert habt. Vielleicht sind sie ja ebenfalls noch da.

Bleibendes schaffen und innerer Widerstand

Bleibendes schaffen

Manchmal hilft es im Mütteralltag, etwas Distanz zu gewinnen und sich zu überlegen, womit wir etwas Bleibendes schaffen. 

Was schafft Bleibendes?

Alles, was wir für unsere Kinder tun, schafft Bleibendes. Ich denke, darüber gibt es keine Diskussion. Alle Werte, alle Geborgenheit, alle Rituale und Rhythmen, die wir unseren Kindern angedeihen lassen, sorgen dafür, dass sie später gesunde Anhaltspunkte haben, wenn sie ihren eigenen Lebensplan entwerfen müssen.

Haushalt führen als Kunst und Lebensgrundlage

Sogar und gerade die Arbeit im Haushalt schafft Bleibendes. Ganz häufig erledigen wir Dinge im Haus mit dem Gefühl, dass dies langweilige und öde Tätigkeiten sind, die eben mal schnell – zwischen den wichtigen Dingen – zu tun sind. Dabei vergessen wir leicht, dass gerade das Gefühl, ein behagliches Zuhause zu haben, die Grundlage unseres Selbstwertes in der Welt ist.

Hausarbeit überdenken und ein neues Bewusstsein entwickeln

In Wahrheit ist Hausarbeit Kunst – Lebenskunst. Jedes gelungene Essen ist ein Kunstwerk, jedes schön gestaltete Zimmer ebenso. Einen Garten anzulegen und zu pflegen ist Kunst. Diese Dinge haben in Wahrheit einen hohen Stellenwert für unser Wohlbefinden und das unserer Familie. Und doch fühlt es sich oft an, als würde man sich stets im Kreis drehen, weil die Kunstwerke, die man schafft nicht lange haltbar sind.

Das Essen, das man liebevoll zwei Stunden lang gekocht hat, ist innerhalb einer halben Stunde verzehrt. Die Ordnung, die man geschaffen hat, wird innerhalb kurzer Zeit wieder in Unordnung verwandelt. Der Schrank mit den schön gebügelten Kleidern wird in kürzester Zeit wieder geleert und die Kleidung findet sich erneut im Wäschekorb.

Wie kann man trotzdem das Gefühl, Kunst zu schaffen, erhalten?

Ich denke, dass es wichtig ist, das Zuhause als ein dynamisches, ein pulsierendes Kunstwerk zu betrachten. Es ist das Bild, das niemals fertig gemalt sein wird. Aber zwischendurch gibt es Stadien, da ist es nahezu vollendet. Da sitzt die Familie am liebevoll gedeckten Tisch und alle greifen herzhaft zu. Diese Momente müssen wir in unserem Kopf verankern. Sie helfen uns über die Momente hinweg, in denen die Kinder das Essen angewidert beiseite schieben.

Und die Momente, in denen die Wohnung blitzt und blinkt müssen ebenso im Gedächtnis verankert werden, weil sie uns über die Stadien, in denen das ganze Haus aussieht, als sei ein Geiselbefreiungskommando hindurch gestürmt, hinweg helfen.

Die Arbeit zuvor war nicht vergeblich. Aber sie ist eben nicht von Dauer. Wir können das täglich beklagen, oder wir können uns in den Fluss der Dynamik hinein stellen.

Stille Resignation versus die Lust am Er-schaffen

Viele Male räumt man die Wohnung in stiller Resignation auf. An manchen Tagen sogar mit unverhohlener Wut. Dabei kann man es ebenso gut als tägliche Meditation betrachten, dass man alles wieder an den Platz zurück stellt, an den es gehört. Die Arbeit bleibt die Gleiche, was sich ändert, ist das Gefühl, das man dabei hat. Die Resignation und die Wut weichen der Lust Ordnung zu er-schaffen.

Die Aufgaben mit einem liebevollen Blick betrachten

Den Tatsachen ist es egal, mit welchem Blick wir sie betrachten. Aber für unser Befinden ist es nicht egal, ob wir unsere täglichen Routinen mit guter Laune und dem Verständnis eines Künstlers erledigen. Wir können die Dinge wütend auf ihren Platz pfeffern, ebenso wie wir sie liebevoll dahin stellen können.

Der einzige Feind ist der innere Widerstand

Innerer Widerstand macht Arbeit mühsam. Und das betrifft jede Form von Arbeit. Ob wir unsere Erwerbsarbeit oder unsere Hausarbeit mit innerem Widerstand machen – immer wird sie dadurch anstrengend. Innerer Widerstand ist wie Kaugummi. Er ist klebrig und behindert uns in unserem Tun.

Wie kommt man gegen den inneren Widerstand an?

Es ist sinnlos, den inneren Widerstand bekämpfen zu wollen. Dadurch wird er nur noch zäher. Viel einfacher ist, ihn zu fühlen und zu akzeptieren. Das ist fast wie Magie. Akzeptanz löst inneren Widerstand auf. Sobald wir erkannt haben: „Aha, da ist Widerstand spürbar“ und uns nicht dagegen wehren, sondern ihn einfach nur erkennen und akzeptieren, ist er nicht mehr da.

Ohne inneren Widerstand gehen die Dinge schnell und leicht von der Hand

Und plötzlich geht alles leicht, räumt sich das Wohnzimmer fast von selbst auf, wandert das Geschirr fast von selbst in den Geschirrspüler….. Es ist eine Form der Alltagsmagie, wenn wir uns erlauben, Dinge mit Leichtigkeit, mit Freude und mit dem Bewusstsein zu erledigen, dass sie nicht von langer Dauer sein werden. Schließlich können wir auch akzeptieren, dass unsere Blumen nur kurz blühen – dafür aber immer wieder.

Das Paradoxon, dass das Bleibende so vergänglich ist

Es wirkt nun paradox, wenn man gerade die vergänglichsten Dinge als das Bleibende betrachtet. Auf den ersten Blick erscheint es so. Aber vergänglich sind nur die Details. Das große Ganze – das Zuhause unserer Familie und das, was unsere Kinder davon als Erinnerungen mit ins Leben nehmen, ist das Bleibende. Es bleibt die Erinnerung an knisterndes Feuer und Bratäpfel, an Wärmeflaschen in einem kuscheligen, duftenden Bett, an Sonntagskuchen und an Fürsorge. Es bleibt der Sinn für Ästhetik und es bleibt das Gefühl wirklich willkommen gewesen zu sein.

Ansprüche, die wir Mütter an uns stellen

Wir Mütter möchten am liebsten:

– Geld verdienen und autonom sein

– Zeit für unsere Lieben haben

– Ein schönes Zuhause schaffen

– Uns und unsere Talente verwirklichen

– Und nebenbei die Welt retten

Mütter

Schaffen wir das?

Ich glaube ja, wir schaffen das!

Aber nur, wenn wir zu akzeptieren lernen, dass wir einen Schritt nach dem anderen gehen müssen.

Wenn wir kleine Kinder haben

Je kleiner unsere Kinder sind, desto mehr brauchen sie uns. Natürlich brauchen die Kinder auch ihre Väter, aber ich beschäftige mich eben hauptsächlich mit den Müttern. Und wir retten die kleine Welt unserer Kinder, indem wir Zeit haben, indem wir auf ihre Sorgen und Nöte eingehen und indem wir ihnen ein funktionierendes Wertesystem vorleben. Das ist auch die Zeit, in der wir unsere eigenen Werte hinterfragen und Dinge ausprobieren können, die uns Spaß machen, und die eines Tages vielleicht unseren Lebensunterhalt sichern können. Ich spreche hier von den vielen Möglichkeiten und Unternehmensideen, die wir von zu Hause aus ausprobieren können. Gleichzeitig ist das eine Zeit, in der wir intensiv unser „Nest“ pflegen und unseren Kindern Behaglichkeit schaffen können.

Wenn unsere Kinder größer werden

erweitert sich auch unser Radius. Nun können wir größere Projekte in Angriff nehmen. Wir sind immer noch sehr gefragt in unserer Aufgabe als Mütter, aber wir müssen nicht mehr ständig präsent sein. Wir können mehr Stunden in die Selbstverwirklichung, in den Job investieren. Die Kinder haben vielleicht schon gelernt, dass sie mithelfen, das behagliche Nest zu pflegen.

Wenn unsere Kinder erwachsen sind

haben wir vielleicht einen Beitrag zur Weltrettung geleistet, indem unsere Kinder die sozialen und ethischen Werte verinnerlicht haben und diese auf ihre Art in die Welt tragen.

Ich bin seit genau 30 Jahren Mutter

und begleite insgesamt 4 Kinder im Alter von 30, 26, 9 und 7 Jahren in die Welt und ich sehe, wie meine großen Kinder bereits ihre eigenen sozialen und ethischen Werte in die Welt tragen.

Ich habe als junge Mutter viel mit mir gehadert und gerungen,

weil ich nicht immer einsehen wollte, dass alles im Leben seine Zeit hat. Wir können alles haben und tun, aber nicht immer gleichzeitig.

Und ich glaube, dass das der größte Irrglaube ist, den man uns Müttern immer wieder in den Kopf pflanzt:

Der größte Irrglaube ist, dass wir alles gleichzeitig schaffen müssen!

Gerade wenn wir junge Mütter sind, wird uns suggeriert, dass wir nur gut sind, wenn wir das alles gleichzeitig schaffen. Aber das geht nicht. Viel wichtiger ist, dass wir uns überlegen, was jetzt gerade Vorrang hat.

Prioritäten setzen ist das Geheimnis

Wenn wir denken, dass wir mit einem Baby auf dem Arm zusätzlich zu unseren Mutter- und Haushaltspflichten einen 60-Stunden-Job schaffen müssen und dabei immer noch gut auszusehen haben, dann sind wir in einer Idealvorstellung gefangen, die so einfach nicht existent sein kann. Wir werden dabei über kurz oder lang dadurch vor die Hunde gehen,

Wenn wir aber akzeptieren können, dass wir mit sehr kleinen Kindern auch einen sehr kleinen Aktionsradius haben, der sich aber mit jedem Jahr mehr vergrößern wird, dann können wir viel souveräner agieren und die Zeit mit unseren kleinen Kindern auch viel besser genießen.

In vielen Artikeln und Medienberichten wird ein Bild geschaffen, das uns Müttern einredet, dass die Zeit, die wir mit unseren Kindern verbringen, verlorene Zeit ist.

Wie perfide ist das denn? Die Zeit mit unseren Kindern ist sowohl für uns, als auch für unsere Kinder die wichtigste Zeit in unserem Leben. Berufliche Erfolge sind toll, und die sind auch für Mütter möglich, aber gleichzeitig die Zeit zu Hause so abgewertet zu bekommen, untergräbt in gewisser Weise das System der Familie.

Noch einmal: Natürlich kann man hier statt Mütter auch Väter einsetzen. Diese können das ebenso gut leisten, allerdings ist es in der Realität doch meist so, dass die Familienzeit den Müttern vorbehalten ist.

Ich finde das Bild der Mutter, die ihre gesamte Zukunftsperspektive opfert, wenn sie eine Zeit ihres Lebens der Familie widmet, gefährlich.

Natürlich gibt es Branchen, in denen man nach der Familienzeit nicht mehr gut Fuß fassen kann. Aber sind das die Rahmenbedingungen, die wir uns wünschen?

Was wird an unserem letzten Tag einmal mehr zählen?

Dass wir uns zerrissen haben, zwischen hunderttausend Verpflichtungen oder dass wir die verschiedenen Phasen unseres Lebens wirklich gelebt und genossen haben?

Was, wenn die eigentliche Vision gar keine Geschäftsidee ist?

Gerade in der letzten Zeit begegnen mir viele Menschen, die echte, tiefe Visionen haben. Aber diese Visionen kommen oft nicht wie eine Geschäftsidee daher. Es klingt oftmals nach ehrenamtlicher Tätigkeit oder nach einem Hobby. Das kann die Mutter sein, die sich gerne um andere Mütter und/oder deren Kinder kümmern würde. Und es kann die Frau sein, die sich gerne um alte Menschen und um Arme kümmern würde. Und es kann die Mutter sein, die leidenschaftlich gerne näht (strickt, häkelt, bastelt…etc.) und damit gerne ihr Geld verdienen würde.

Das sind doch keine Geschäftsideen!!!!
Egal, wem sie von ihrer Idee erzählen, wird ihnen sagen, dass ihre Idee zwar nett klingt und sicher auch ganz sinnvoll für die Gesellschaft und die Welt wäre, dass sie damit aber kein Geld verdienen werden. Und ja, das stimmt, auf den ersten Blick sieht es so aus, als könnte man damit kein Geld verdienen.

Der Punkt, an dem die meisten Ideen zu Grabe getragen werden
Genau an diesem Punkt hören viele Menschen auf zu suchen. Sie haben es erkannt: Mit meiner Idee ist kein Geld zu verdienen.
Aber hat die Idee so ein schnelles Ende verdient? Wie könnte es anders aussehen?

Könnte man nicht einfach mal ehrenamtlich oder hobbymäßig beginnen?
Warum macht man nicht genau das, was man gerne machen möchte – nebenher. Bisher macht man auch seinen Job und träumt nebenher von einem anderen Leben. Wie wäre es, wenn man ganz klein anfängt, diese Dinge, die man sehr gerne machen möchte, nun einfach zu tun?

Auch wenn man kein Geld dafür bekommt?!
Ja, es kommt darauf an, die Dinge einfach zu TUN. Wenn es der richtige Weg ist, wird sich ÜBER DAS TUN eine Möglichkeit finden, dass man mit seinem Herzenswunsch Geld verdienen wird.

Nur davon zu träumen, bringt nichts!
Wenn man nur davon träumt, dieses oder jenes zu tun, wird man immer unglücklich sein. Das Leben funktioniert bisher auch, also wird es nur umso besser funktionieren, wenn man einfach mal damit beginnt seine Träume zu leben. Dann kümmert man sich eben erst einmal ehrenamtlich um andere Menschen, oder man näht (oder strickt, häkelt, stickt, bastelt…) so viel man kann und bietet es im Freundes- und Bekanntenkreis an.

Einfach anzufangen ist der Schlüssel!
Wenn man mit dem Herzenswunsch einfach beginnt, öffnen sich Türen, von deren Existenz man früher gar nichts gewusst hat. In dem Moment, wo man anfängt, seinem Herz zu folgen, kommt einem das ganze Universum zu Hilfe.

Was hat man denn zu verlieren?
Und eigentlich hat man doch gar nichts zu verlieren. Selbst wenn es als Geschäftsidee nicht klappen sollte, hat man endlich das gemacht, was man immer machen wollte. Das ist wichtig und im Gehen findet man Wege. Vielleicht sind das ganz andere Wege als die, die man erwartet hat, aber es bewegt sich etwas. Das Leben gewinnt an Freude dazu. Ganz bestimmt.

Was ist Dein Herzenswunsch, den Du Dir bisher versagst, weil er keine mögliche Geschäftsidee ist?
Bei mir ist es das Kochen und das Backen. Am liebsten würde ich den ganzen Tag kochen und backen. Und ich habe damit begonnen, meine Freunde zu bekochen und zu be-backen. Und ich merke, dass ich nach einem Tag in der Küche so glücklich und ausgeglichen bin, wie sonst nie. Und ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt. Aber ich spüre, dass der Weg richtig ist.

Das neue Jahr inspiriert beginnen

Freude am Beruf

Nach einer kreativen Schaffenspause auf dieser Seite, starte ich nun wieder inspiriert ins neue Jahr.

Ich habe mir über die Rauhnächte viele Gedanken gemacht, über den Sinn oder Nicht-Sinn des richtigen Berufes, der richtigen Tätigkeit.

Was vermitteln wir unseren Kindern über das Thema Beruf?

Ich denke, es ist auch ganz wichtig in der Art, wie wir mit dem Thema „Beruf“ umgehen, darauf zu achten, was wir hierzu unseren Kindern vermitteln.

Was ist unser Bild unserer Berufstätigkeit? Ist es ein Joch, das wir tragen? Halten wir dies für unveränderlich?

Oder sind wir glücklich, weil wir durch unsere Tätigkeit anderen Menschen oder der Welt dienen können?

Ich denke, es ist gar nicht so wichtig WAS wir tun, sondern es ist viel wichtiger, WIE wir es tun.

Sind wir freudig dabei, oder hegen wir einen Groll gegen Kollegen und Chef oder Geschäftspartner? Was hören unsere Kinder über unseren Beruf?

Eines ist sicher: Wir prägen unsere Kinder hinsichtlich ihrer Berufstätigkeit, indem sie hören, wie wir über unsere Berufstätigkeit sprechen!

Nichts prägt ein Kind mehr, als die ewig wiederkehrenden Sätze genervter Eltern. Wenn die Mutter oder der Vater nach Hause kommt und sich voller Wut und Hass über die „Trottel auf der Arbeit“ aufregen.

Wie angenehm sind hingegen Eltern, die Begeisterung und Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringen können und diese auch zeigen.

Viele berühmte Menschen wurden durch die Begeisterung und die Leidenschaft ihrer Eltern überhaupt auf ihre Laufbahn vorbereitet. Und da ist es ganz egal WAS wir machen. Wenn wir es nur gerne tun.

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