30 Unternehmensideen Teil 8

Heute behaupte ich, dass viele Menschen die Idee zu ihrem Unternehmen bereits seit ihrer Kindheit in sich tragen.

Als wir Kinder waren, waren wir noch Idealisten. Wir haben geglaubt, dass die Welt auf uns gewartet hat. Wir waren uns ganz sicher, dass wir etwas Großes in Bewegung setzen werden. Die Erziehung, die Schule und eine Menge Begebenheiten haben uns dann „zurecht gestutzt“. Wir kamen als große Visionäre und wurden geschrumpft.

Unsere großen Ideen wichen der Ernüchterung und die meisten von uns haben die Haltung angenommen, dass man ja sowieso nichts am Lauf der Dinge ändern kann. Resignation wurde zur Normalität.

Aber glücklicherweise hat es immer wieder Menschen gegeben, die sich nicht normal schrumpfen ließen. Menschen, die ihre Visionen bewahren konnten, die nicht plötzlich in den „Was-sollen-die-Nachbarn-von-mir-denken-Modus“ verfallen sind, sondern die weiter unangepasst ihre Ideen verfolgt haben.

Was ist an diesen Menschen so anders? Hatten sie bessere Voraussetzungen? Man weiß es nicht. Bekannt ist nur, dass viele, heute sehr erfolgreiche Menschen, unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind.

Ein Lieblingsbeispiel ist für mich der kleine Hermann, der in einem österreichischen Bergdorf ganz behütet aufgewachsen ist. Seine Idylle wurde jäh zerstört, als seine Mama starb. Da war Hermann 5 Jahre alt. Er war all die Jahre danach tief unglücklich über den Tod seiner Mutter und weinte viel. Als er erwachsen war, wusste er, dass es seine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass jedes Kind eine Mama hat. Schließlich hatte er selbst erlebt, wie schmerzhaft der Verlust seiner Mutter war. Und er gründete ganze Dörfer in denen Kinder, die keine Mama hatten, eine neue Mama, die für sie sorgt, bekommen konnten. Ihr kennt sie alle, es sind die SOS-Kinderdörfer. Und der kleine Hermann war Hermann Gmeiner, der Gründer und Visionär der SOS-Kinderdörfer.

Hermann Gmeiner war seiner Vision, seinem tiefsten Sehnen treu geblieben und hat auf diesem Weg vielen tausenden Kindern eine Familie verschafft.

Was ist Euer tiefstes Sehnen? Was hättet ihr als Kinder gerne in der Welt verändert?

Daher heute keine Idee von mir, sondern die Anregung sich ein wenig Zeit zu nehmen und nachzufühlen, wie ihr euch als Kinder gefühlt habt. Was wolltet ihr werden. Was wolltet ihr bewegen?

Liebe Grüße

 

 

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