30 Unternehmensidee Teil 6

In den letzten Tagen habe ich wieder in Linda Thomas`Buch „Putzen?! Lästige Notwendigkeit oder eine Liebeserklärung an die Gegenwart?“ gelesen.

Darin schildert Linda Thomas, wie sie damals ihre ökologische Reinigungsfirma gegründet hat.

Erstens finde ich die Idee, eine ökologische Reinigungsfirma zu gründen, fabelhaft. Mich persönlich stört es sehr, dass alle Menschen die professionell putzen, einen schlimmen Hang zu stinkender Chemie haben. Was gäbe ich darum, wenn ich jemanden finden könnte, der nicht die Nase rümpft, wenn ich ihm Almawin Orangenölreiniger und Ecover Putzzeug hinstelle.

Also: Einerseits die Anregung sich einmal mit dem Gedanken an eine ökologische Reinigungsfirma zu beschäftigen 

Und in weiterer Folge hat mich aber etwas ganz anderes fasziniert. Als Linda Thomas mit ihrem Unternehmen begann, waren ihre Kinder noch sehr klein. Und sie hatte eine Menge Freundinnen, die ebenfalls Geld verdienen wollten und kleine Kinder hatten.

Diese Frauen haben eine tolle Lösung gefunden. Alle Freundinnen, bis auf eine, haben in der ökologischen Reinigungsfirma gearbeitet und immer eine hat sich in der Zeit um die Kinder von allen Beteiligten gekümmert. Diese erhielt das gleiche Gehalt wie die anderen. Diese Aufgabenteilung wechselte ständig. So konnte sich jede der Frauen eine Zeit lang um die Kinder kümmern, und die anderen haben geputzt. Und alle haben das Gleiche verdient.

Ich fand diesen Gedanken großartig, weil er erstens von Solidarität unter Müttern zeugt und weil es die Beaufsichtigung und Versorgung von Kindern nicht geringer wertet, als die Arbeit beim Kunden.

Wer jetzt bei dem Gedanken an eine Reinigungsfirma die Nase gerümpft hat, dem möchte ich noch sagen, dass Linda Thomas mittlerweile weltberühmt ist und im Goetheanum in Dornach die Putzfachtagungen leitet.

Heute putzt sie nicht mehr, sondern sie jettet um die Welt und hält Vorträge.

Ihr Buch ist in jeder Hinsicht sehr inspirierend und ich kann es jedem empfehlen, der hin und wieder mit Unlustgefühlen dem Putzen gegenüber kämpft – also eigentlich jedem 🙂

Es gibt schon einen Grund, warum ich dieses Buch immer wieder lese.

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