Archiv für den Monat August 2013

Die Blockade der unerledigten Dinge

Manchmal stellt sich die Frage, warum man in einem bestimmten Bereich (gedanklich) nicht weiter kommt. Wenn man dann genauer hinschaut, findet man eine Menge unerledigter Dinge, die ständig im Hinterkopf sitzen, und sich auf unangenehme Art bemerkbar machen.

Das können vollgestopfte Schränke oder nicht beantwortete Briefe sein. Bei anderen ist es die Buchhaltung, die schon vor Tagen fertig sein sollte, oder Auftragsarbeiten, deren Abgabefrist längst überschritten ist.

Was macht das mit uns?

Aus meiner Sicht ist jedes einzelne Ding davon eine Blockade. Während man über neue, spannende Aufgaben nachdenkt, schieben sich die unerledigten Dinge in den Vordergrund und machen sofort ein schlechtes Gewissen. Und die Reaktion darauf ist dann, dass man sich vornimmt, zuerst das Unerledigte zu erledigen, bevor man mit den neuen Dingen beginnt. Das wäre grundsätzlich ein vernünftiger Ansatz, funktioniert bei den meisten Menschen nur nicht, weil es meist damit endet, dass weder das Unerledigte noch das Neue in Angriff genommen wird. Und dann ist sie da:

Die Blockade

Blockaden entstehen sehr oft aus unerledigtem Kram, der unseren Kopf verstopft. Selbst wenn man sich dessen nicht bewusst ist, ist es da, das schlechte Gewissen.

Was kann man dagegen tun?

Mir hilft es sehr, wenn ich trotz Unerledigtem das Neue starte, wenn es in meinen Kopf kommt. Und aus diesem Flow heraus dann ganz schnell noch ein paar unerledigte Dinge mitmache. Für mich ist das Schlimmste, das bleierne Gefühl dass gar nichts weitergeht.

Daher versuche ich, möglichst beides in jeden Tag hinein zu packen. Zuerst das Neue, das Spaß macht, dann zwischendrin immer wieder einen Teil des Unerledigten. Und manches Mal mache ich große Erledigungs-Tage, an denen ich ganz viele Altlasten erledige.

Das Schöne an den unerledigten Dingen ist das befreite Gefühl, wenn man es dann doch noch geschafft hat, sie zu bewältigen. Man fühlt sich stark und organisiert. Das gibt so viel Auftrieb, dass man sich danach jedes Mal fragt, warum man das nicht schon viel früher gemacht hat?

Ganz schlecht ist, wenn man vor lauter schlechtem Gewissen über die Altlasten, die gegenwärtigen Dinge vernachlässigt, weil man sich (bewusst oder unbewusst) selbst bestraft. Man erlaubt sich nicht, die Gegenwart zu leben, weil aus der Vergangenheit noch so viel Arbeit wartet. Das ist der Stoff, aus dem depressive Verstimmungen sind.

Der erste Schritt ist, sich diesen Mechanismus bewusst zu machen. Dann gilt es, das Unerledigte ins Bewusstsein zu rufen, es aufzuschreiben und sich zu verzeihen, dass man es noch nicht erledigt hat.

Wenn man das geschafft hat, ist schon viel gewonnen. Und dann kommt der Schritt, dass man sich trotzdem erlauben muss, die Gegenwart zu leben und zu genießen. Aus dem wächst dann die Kraft, die Altlasten zu erledigen. Dann kommt Flow, dann darf auch wieder Freude sein und nicht nur ein Wust aus Scham und schlechtem Gewissen.

 

 

 

Wie wird man denn nun Mompreneur?

Inspiriert durch Leo Baubauters aktuellen Beitrag auf seinem Blog Zenhabits schreibe ich heute eine kurze Zusammenfassung, worauf es wirklich ankommt, wenn man ein Entrepreneur sein will. Ich habe den Originaltext übersetzt und ein wenig modifiziert. Leos Texte inspirieren mich immer wieder. Wer möchte, kann den Originaltext gerne hier nachlesen: Zenhabits

 

Zuerst einmal: Die meisten angehenden Entrepreneure straucheln an den ersten drei Herausforderungen:

1. Sie wissen nicht, womit sie beginnen sollen

2. Sie wissen nicht, was für eine Art von Business sie starten sollen

3. Sie haben Angst vor Misserfolg und Fehlern

Kommt Dir das bekannt vor?

Welches sind die richtigen Schritte, wenn man sich entschlossen hat ein Entrepreneur zu werden?

1. Sieh Dich nach Geschäftsmöglichkeiten um

Halte Deine Augen offen für Geschäftsmöglichkeiten, die sich Dir überall zeigen. Welche Probleme haben die Menschen um Dich herum? Kannst Du ihnen helfen? Wie kannst Du das Leben der anderen Menschen komfortabler, besser machen?

2. Wenn Du es nicht abwarten kannst, zu beginnen, bist Du auf der richtigen Fährte

Wenn man eine gute Idee hat, ergreift einen Aufregung. Man erzählt sie Anderen. Man steht nachts auf und denkt darüber nach (oder man liegt denkend im Bett). Das ist ein gutes Zeichen. Bleib am Ball!

3. Fange klein an

Oftmals glaubt man, dass man zuerst eine Menge investieren und dann mit einem gewaltigen Launch an die Öffentlichkeit gehen muss. Aber das ist falsch. Fang so klein an wie möglich, zeige Deinen Freunden eine kleine Auswahl an brauchbaren Produkten oder Dienstleistungen und lasse sie testen. Dann suche weitere Menschen aus, denen Du Deine Idee vorstellen willst.

4. Nicht zu beginnen ist der größte Fehler

Wenn Du klein beginnst und es klappt nicht, dann ist nichts passiert. Du hast eine Menge Erfahrungen gesammelt und denkst Dir etwas Neues aus oder Du veränderst Deine Idee so lange, bis sie funktioniert. Wenn Du nicht beginnst, hast Du auf jeden Fall Deine Chance vertan.

5. Starte ein Blog

Das ist kostengünstig und für jeden machbar. Schenke den Menschen Information. Zeige, dass Du wertvolles Wissen hast, hilf Menschen kostenlos und sie wollen mehr von Dir.

6. Vergiss Werbung

Werbung bringt Deinen Kunden nichts. Zeige Deinen Wert. Dann vermarktest Du Dich ganz von alleine.

7. Sei stattdessen super-wertvoll

Mache etwas Großartiges, etwas das den Menschen hilft. Dann wirst Du genügend Mundpropaganda erfahren. Gib soviel Du kannst und die Menschen werden Dich lieben und Du brauchst Dich nicht mit ausgefeilten Marketing-Strategien beschäftigen.

8. Starte günstig

Es ist möglich mit ganz geringen, oder gar keinen Kosten etwas aufzubauen. Schau Dich im Web nach kostenlosen Services für Homepage, Blog etc. um. Beauftrage erst Spezialisten, wenn Du schon genügend Geld verdient hast. Mach so schnell wie möglich Umsätze, indem Du wertvolle Leistungen verkaufst.

9. Vergiss Zahlen

Eine Million Besucher auf der Webseite, zehntausend Followers auf Twitter, eine halbe Million Kommentare…. Das ist unwichtig und sagt nichts über Deinen Erfolg aus. Kümmere Dich stattdessen darum, wie sehr Du Deinen Kunden helfen kannst. Wie viel Wert lieferst Du ihnen? Bringst Du sie zum Lächeln? Versuche Dich darauf zu konzentrieren.

10. Das Glück kommt NICHT später

Viele Menschen jagen Ziele in der Hoffnung, dass mit dem Erreichen der Ziele die Zufriedenheit und das Glück kommt. Sie hoffen, dass das Erreichen des Zieles ihr Leben verändert. Dann haben sie es erreicht und das Leben ist immer noch gleich. Sie jagen das nächste Ziel. Das Glück ist jetzt da. In dem Moment, in dem ich etwas plane, das mich begeistert, bin ich im Glück.

11. Vergiss Perfektion

Viel zu viele Menschen machen den Fehler, dass sie versuchen ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Webseite, einen Blog, einen Launch perfekt zu machen. Es wird niemals perfekt sein! Perfektion hält Dich vom Handeln ab. Stattdessen, tu was Du kannst und bring es unter die Menschen, erhalte Feedback und verändere und entwickel Dich weiter.

12. Lass den Business-Plan beiseite

Planung, wie Perfektion ist nutzlos und steht Dir im Weg. Sicher, Du magst Dinge weiterdenken. Aber Planung basiert auf falscher Information. Du kannst die Zukunft nicht kennen. Experimentiere stattdessen. Fang an. Handle. Und dann schau, was passiert und passe an. Flexibilität ist viel mehr wert als ein Business-Plan.

13. Starte von zu Hause und starte mit Freunden

Für die meisten Ideen brauchst Du keine speziellen Geschäftsräume. Zumindest am Anfang nicht. Fange ohne Geld an in der wenigen Zeit, die Du hast. Aber fange an. Lass Deine Freunde die ersten Kunden sein und bitte sie um brutal ehrliches Feedback. Begeistere sie und bitte sie, es wiederum ihren Freunden zu erzählen.

14. Konzentriere Dich auf die wichtigen Dinge

Viel zu oft verlieren sich Menschen in Plänen, Statistiken, sozialen Netzwerken und einer Menge anderen Dingen, die keine echte Rolle spielen. Konzentriere Dich stattdessen darauf, was wichtig ist. Bringe eine tolle Dienstleistung, ein tolles Produkt unter die Menschen, das wirklich von Wert ist.

15. Umgib Dich mit interessanten Menschen

Freunde zu haben, die faszinierende Dinge tun, ist inspirierend. Und gerade diese Menschen können Dir gute Tipps und Feedback geben. Die Menschen um Dich herum, und und ihre positive und inspirierende Einstellung, sind wichtig.

16. Lerne Dich gut zu fühlen, auch wenn Du nicht alles weißt

Du wirst nicht wissen, wie sich Dein Business entwickelt. Die Welt verändert sich ständig. Dein Business wird sich verändern. Du wirst Dich verändern. Du weißt gar nichts. Wirklich. Und das ist in Ordnung so.

 

 

 

 

 

Sich selbst verzeihen und einen gegenwärtigen Platz schaffen

Bei meinen Überlegungen, wie man es schafft, den Schutt über den Träumen und Visionen wegzuräumen, bin ich auf einen Gedanken gestoßen, den ich teilen möchte: Bevor ich in der Lage bin, nach meinen Idealen und Visionen zu suchen, muss ich mich mit dem Ist-Zustand versöhnen.

Nur dann bin ich wirklich frei. Ich muss mir selbst verzeihen, dass ich im Lauf meines Lebens Fehler gemacht habe, wie z.B.

– Chancen nicht richtig genutzt zu haben

– mich mit den falschen Leuten eingelassen zu haben

– nicht immer genügend Energie in Dinge investiert zu haben

– das Unwichtige oft nicht vom Wichtigen unterschieden habe

– manchmal einfach faul und träge gewesen zu sein

– und tausend Dinge mehr

Mir geht es nämlich so, dass ich keinem anderen Menschen gegenüber so nachtragend bin, wie zu mir selbst. Niemanden beurteile ich so herzlos, wie mich selbst. Niemandem trage ich seine Fehler so sehr nach, wie mir.

Erst wenn ich aufhöre, mit mir zu hadern und endlich bereit bin, mir zu verzeihen, kann ich mich auf die Suche nach den Träumen machen. Solange ich mit mir selbst im Unfrieden bin, absorbiert dies meine Energie.

Dieser Unfriede bindet mich an die  Vergangenheit. Da aber die Vergangenheit vorbei und die Zukunft noch nicht da ist, habe ich nur die Gegenwart, um das zu finden, was ich suche. Und aus dem, was in dieser Gegenwart entsteht, entwickelt sich die Zukunft.

Der in vielen östlichen Religionen vertretene Gedanke, im „Hier und Jetzt“ zu sein, ist der Schlüssel zu den eigenen Visionen. Egal was war, egal was sein wird, es geht darum, aus dem jetzigen Moment das Allerbeste zu machen. Die Aufgaben zu übernehmen, die gerade anstehen, die Gedanken zu denken, die für den Moment von Bedeutung sind und das Alte hinter sich lassen.

Und um das zu schaffen, habe ich mich entschlossen – ganz banal – im Außen einen Platz zu schaffen, der mich immer wieder daran erinnert, im „Hier und Jetzt“ zu sein. Ein kleiner Platz an einem Fenster. Nur ein Sessel und ein paar Gegenstände, die mich daran erinnern, dass ich selbst mein bester Freund sein muss, dass ich zu jedem Zeitpunkt so gehandelt habe, wie ich es als richtig erachtet habe. Selbst wenn es (vermeintlich) falsch war, ich wusste es zu diesem Zeitpunkt nicht besser. Auf diesem Platz werde ich nur freundlich zu mir sein. Ich werde die Gegenwart im Bewusstsein haben und keinen Gedanken an die Vergangenheit verschwenden.

So entsteht der Raum, der ermöglicht, nach den Visionen und Träumen zu schauen. Visionen sind Kinder der Freiheit. Sie vertragen sich nicht mit Hader und Selbstvorwürfen. Der Moment der Veränderung liegt im „Hier und Jetzt“.

 

Der Schutt über den Träumen

Wo sind all die Träume aus Kindertagen hin?

Als ich ein Kind war, wusste ich, dass ich etwas ganz Besonderes bin. Und ich wollte Alchemistin werden. Das war nahe liegend. Schließlich las ich alles über Alchemisten, was ich finden konnte. Komisch fand ich nur, dass niemand etwas mit meinem Berufswunsch anfangen konnte. Also entschied ich mich um, ich wollte Schriftstellerin werden. Das fand auch keiner so prickelnd. Dann wollte ich Designerin werden. Auch damit konnte niemand etwas anfangen. Deshalb habe ich nach etwas gesucht, das von meiner Umwelt verstanden werden würde, also wollte ich Stewardess oder Ärztin werden. Aber das fand ich nicht so prickelnd.

Und damit begann der Eiertanz. Eigentlich wusste ich immer ganz genau, was mich faszinierte, aber da war auch die Abhängigkeit von der Meinung der Menschen in meiner Umgebung. Und ich begann mir selbst untreu zu werden. Ich wollte ja schließlich auch Anerkennung und Wertschätzung.

Habe ich die erhalten? Nein!

Das Einzige was blieb, war meine Untreue mir selbst gegenüber. Und ich habe beschlossen, dass ich das letzte Drittel des Jahres 2013 unter das Motto stelle:

„Ich räume den Schutt von meinen Träumen herunter!“

Ich möchte sie wieder finden und endlich erleben, wie es ist, wenn man sich selbst treu bleibt.

Wer macht mit?

Enttäuschung ist das Resultat von Erwartungen

Wenn wir über einen Umstand, der in unser Leben getreten ist, enttäuscht sind, dann liegt das daran, dass wir einen anderen Umstand erwartet haben. Sonst wären wir nicht enttäuscht.

Ein Beispiel: Ich habe eine Geschäftsidee und erzähle sie einer Freundin. Insgeheim hoffe ich, dass diese genau so begeistert ist wie ich und dass sie sich bereit erklärt, dass wir diese Idee gemeinsam umsetzen. Aber die Freundin reagiert ganz anders. Sie hört sich die Idee an und fängt dann an, sie zu zerpflücken. So lange, bis ich sie selbst nicht mehr so gut finde. Was ist dann passiert?

Der Mechanismus der Enttäuschung

Ich habe meine innere Haltung als Maßstab genommen und bin ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass der andere Mensch die gleiche innere Haltung hat. Dabei habe ich nicht berücksichtigt, dass diese Freundin in den letzten Tagen vielleicht mit ganz anderen Themen beschäftigt war und gar nicht auf meinen Film einsteigen konnte. Ich habe meine Erwartung über den anderen Menschen gestülpt und bin dann enttäuscht, wenn er diese nicht erfüllt.

Das passiert in Liebesbeziehungen genauso wie in Geschäftsbeziehungen. Wir tragen eine Erwartung in uns und gehen zuerst einmal davon aus, dass der Andere:

– diese Erwartung erkennt

– der gleichen Meinung ist

– in der selben Stimmungslage ist

– ein gleiches generelles Wertesystem hat

Meist stimmt das alles nicht.

Enttäuschungen vermeiden

Wie kann man nun Enttäuschungen vermeiden? Das ist leichter als es auf den ersten Blick erscheint. In Wahrheit muss man nur eine kleine innere Bewegung machen. Statt seine Erwartungen auf andere Menschen zu fokussieren, stellt man diese nur an sich selbst. In dem Moment, in dem mir bewusst wird, dass nur ich ganz alleine meine Erwartungen erfüllen kann, lasse ich die anderen Menschen frei. Ich kann meine Gedanken weiterhin mit ihnen teilen, aber ich erwarte nicht mehr, dass sie der selben Meinung sind.

Enttäuschung ist ein Zeichen dafür, dass man die Verantwortung für sich nicht übernommen hat!

Wenn ich erkenne, dass nur ich dafür zuständig bin, mich glücklich zu machen, höre ich automatisch auf, anderen diese Aufgabe zuzuweisen. Die Verantwortung für mein Glück kann und darf kein Anderer übernehmen. Wenn ich von niemandem verlange, dass er mich zufrieden stellt oder gar glücklich macht, kann mich auch kein Mensch enttäuschen. So einfach ist das.

Das Gleiche gilt auch für Erfolg

Wenn ich ein Projekt starten möchte, dann muss mir klar sein, dass es unter Umständen erst einmal eine einsame Reise sein wird. Wenn sich auf dieser Reise Menschen finden, die mich einen Stück des Weges begleiten, ist das toll. Aber grundsätzlich muss ich bereit sein, die Reise alleine anzutreten.

Die meisten Konflikte entstehen aus enttäuschten Erwartungen

Selbst ganze Staaten verfallen in den Irrtum, dass der Andere das tun soll, was man selbst für richtig hält. Die Welt wäre ein viel friedlicherer Ort, wenn jeder erst einmal vor seiner Tür kehren würde und andere Menschen allenfalls durch das gute Beispiel überzeugen würde.

Wir brauchen keine Missionare sondern Visionäre

Visionäre tragen die Kraft der Veränderung in sich. Sie verändern andere Menschen, indem sie sie begeistern, statt sie zu belehren. Ein Visionär zu sein heißt aber auch oft allein zu sein, verkannt zu werden, einen langen Teil des Weges in Einsamkeit zu gehen.

Aber all das ist besser, als stets Groll und Enttäuschung in sich zu tragen, weil wieder jemand nicht das getan hat, was man sich von ihm erwartet hatte.

Der Schlüssel heißt Verantwortung

Verantwortung für das eigene Leben ist der Schlüssel zu einem entspannten und friedlichen Dasein. Die Devise lautet nicht:

Wie kann der Andere mein Defizit ausfüllen?

sondern

Wie kann ich meine Fülle mit dem anderen Menschen teilen?

Der Weg dahin ist der Weg der vielen kleinen Schritte.

Jedes Mal, wenn wir Enttäuschung verspüren, können wir uns die Frage stellen:

Welche Verantwortung wollte ich dem Anderen gerade übertragen?

Im Lauf der Zeit kann man seine Gewohnheiten und Mechanismen verändern. Und das Leben wird dadurch viel leichter und beschwingter. Je mehr Verantwortung wir selbst übernehmen, desto weniger Macht haben Menschen und Umstände über unser Befinden.