Tag 10 der Challenge und letzter Tag

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Obwohl diese erste Challenge von vielen Unterbrechungen und Ablenkungen begleitet war, hat sie mir doch sehr viel Nachdenkenswertes geliefert. Alleine die Tatsache, dass ich mich für einige Tage einer einzigen Fragestellung unterzogen habe, hat Klarheit geschaffen.

Meine Erfolgsdefinition, die ich mir gestern noch als Frage gestellt habe, muss ich mehrschichtig beantworten:

Erfolg auf der materiellen Ebene bedeutet für mich: 

Einkommen erzielen durch die Dinge, die ich tue. Das klingt einfacher als es ist. Tief in mir ist ein Glaubenssatz verankert, der mir das (eigentlich) verbietet. Der alt-katholische Satz: „Du sollst dein Brot im Schweiße deines Angesichts essen“, steckt auch in mir. Und ich denke, dass ich an diesem Thema noch arbeiten muss. Meine Herzens-Themen treiben keinen Schweiß. Sie sind anregend und inspirierend. Nun muss ich mir nur noch selbst die Erlaubnis aussprechen, dass sie auch lukrativ sein dürfen. Da tut sich also gleich das nächste Arbeitsfeld auf.

Erfolg auf der seelischen Ebene bedeutet für mich:

Dinge zu bearbeiten, die mir von Herzen wichtig sind. Und hier kommt der nächste Knackpunkt. Das sind oftmals Themen, die gar nicht so populär sind. Themen, vor denen andere Menschen oftmals lieber weglaufen und weghören. Wie zum Beispiel die vielen Missstände auf dieser Welt. Aber sie sind mir wichtig und ich empfinde es als Erfolg, wenn ich das Gefühl habe, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Oder auch nur, ein paar anderen Menschen Nachdenk-Impulse zu liefern, die sich vielleicht irgendwann zu Handlungs-Impulsen verdichten. Das ist für mich Erfolg auf der seelischen Ebene.

Erfolg auf der kognitiven Ebene bedeutet für mich:

Die Freiheit und die Zeit zu haben, Anregendes zu lesen, Informationen zu sammeln und mich intensiv mit Themen zu beschäftigen, die mich interessieren und berühren. Wenn ich dies in einer Tätigkeit umsetzen kann, die auch noch die beiden oberen Bereiche erfüllt, dann bin ich als ganzer Mensch erfolgreich. Dies ist ein großes und erstrebenswertes Ziel für mich und ich bin dankbar, dass es nun so klar vor mir steht.

Neue Challenge im August

Da sich nun aus der Challenge aber noch viele weitere Fragen entwickelt haben, möchte ich den ganzen August darauf verwenden, mich den oben aufgetauchten Fragen zu widmen. Und vielleicht tauchen in den Tagen bis dahin noch weitere Fragen auf, die es sich anzuschauen lohnt.

Die Frage, wie man im Alltag mutiger sein kann, hat mich bewegt und vor allen Dingen habe ich Zusammenhänge erkannt, die mir vorher nicht so klar vor Augen standen.

Was nun noch aufgetaucht ist:

Mehr Mut im Alltag bedeutet auch, mehr Zivilcourage!

Und dabei meine ich nicht nur (aber auch) Zivilcourage im Sinne, sich für die Rechte Anderer stark zu machen. Für mich ist als Thema aufgetaucht, mich für meine eigenen Grenzen stark zu machen. Ich erlebe immer wieder Situationen der Grenzüberschreitung von Mitmenschen. Dem angemessen entgegen zu treten, ist eine der Aufgaben für den August.

In diesem Sinne wünsche ich Allen einen schönen Tag.

 

2 Gedanken zu “Tag 10 der Challenge und letzter Tag

  1. Es ist wie für mich geschrieben. Von der Wahrheit bis „wir warten darauf, dass uns jemand die Erlaubnis gibt, die Dinge zu tun, die wir tun wollen.“ Gerade der letzte Teil hat mit mir zu tun. Und wenn ich so zurückschaue, sehe ich eine ganze Reihe verpasster Gelegenheiten. Ich kann auch nur allen, die sich auf den Weg machen wollen, raten es auch zu tun. Was ist der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg? Keiner. Es nicht probiert zu haben ist auch Misserfolg. Also ran!

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