Tag 8 und 9 der Challenge

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Ein weiterer wichtiger Punkt, der mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist:

Es ist wichtig, aufzupassen, dass man sich nicht vom eigentlichen Ziel ablenken lässt!

Gerade als Freiberufler unterliegt man immer wieder der Gefahr der „Gelegenheiten“. Wenn ich mein Ziel gerade mal fokussiert habe, kommt mit ziemlicher Sicherheit etwas herein, das mir näher, greifbarer als mein eigentliches Ziel erscheint. Das führt dann regelmäßig dazu, dass ich mich ablenken lasse. „Schließlich bin ich ja sowieso noch so weit von meinem eigentlichen Ziel entfernt, dann kann ich auch noch einen kleinen Umweg einlegen“, denke ich mir dann. Aber aus diesem kleinen Umweg wird nicht selten ein kleiner Irrweg und ich brauche sehr lange, bis ich wieder zu meinem Ziel zurück gefunden habe. Dann schaue ich erstaunt auf die letzten Wochen und frage mich, wie das passieren konnte, dass ich so lange nicht an meinen eigentlichen Dingen gearbeitet habe.

Deshalb schreibe ich mein Ziel nun mehrmals die Woche auf. In meinem Fall lautet das: Ich werde in diesem Jahr zwei Bücher fertig schreiben und bei Amazon einstellen.

Wie sieht es mit Deinen Zielen aus?

Bist Du auf dem Weg dahin, oder hast Du Dich auch von der „Falle der günstigen Gelegenheiten“ ablenken lassen?

Bei seinen Zielen zu bleiben, erfordert Mut

Für mich ist der größte Verhinderungsfaktor, meine verdammt Angst vor Misserfolg. Dabei habe ich schon viele Misserfolge erlebt und vor allen Dingen auch überlebt. Aber gerade bei meinen Herzens-Zielen steht mir diese Angst vehement im Weg. Was, wenn ich die Dinge, die mir so unglaublich wichtig sind, nicht schaffe? Das weckt in mir ein wenig das Gefühl, als hätte ich dann mein ganzes Leben vergeigt.

Aber ist es in Wahrheit nicht so, dass man sein Leben nur dann vergeigt, wenn man nicht versucht hat, das zu tun, was man immer tun wollte? Der heimliche Gedanke, dass man an seinem Traum festhalten kann, wenn man sich nicht in die Gefahr des Misserfolgs begibt, ist bei genauer Betrachtung ein schwacher Trost. Aber genau diese Motivation spüre ich. Wenn ich so weitermache wie bisher, kann ich mein ganzes Leben lang denken, dass ich eigentlich eine begnadete Schriftstellerin gewesen wäre, wenn ich es denn getan hätte. Wenn ich es wirklich tue, muss ich vielleicht eines Tages feststellen, dass ich gar nicht das Zeug dazu habe.

Da wären wir wieder beim Realitäts-Check. Meine Zielsetzung ist nun, wirklich der Realität ins Auge zu schauen und mich zu stellen. In erster Linie muss ich mich dabei mir selbst stellen. Niemand wird mich so sehr verurteilen, wie ich es selbst tun würde.

Die Frage, die sich mir jetzt stellt, ist: Wie definiere ich Erfolg (in meinem Fall in der Schriftstellerei) wirklich?

Wird er sich an der Anzahl der fertigen Bücher messen? An den Verkaufszahlen? Bislang bin ich da etwas schwammig geblieben. Auch ein Trick des Unterbewusstseins, um mir noch eine Hintertür zu lassen. Aber so funktioniert das nicht.

Meine Aufgabe für den heutigen und morgigen Tag ist: Wie definiere ich Erfolg ganz konkret im Hinblick auf meine Herzens-Ziele?

Wie definierst Du Deinen ganz persönlichen Erfolg?

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