Tue ich gerade das Richtige?

Die Frage, die man sich als Mompreneur immer wieder stellt ist:

Tue ich jetzt in diesem Moment das Richtige?

Wenn man sich im Haushalt beschäftigt, sollte man vielleicht besser an seinem Unternehmen arbeiten.
Wenn man einen Blog-Artikel schreibt, sollte man vielleicht besser die Wäsche bügeln.
Wenn man seine Social Network pflegt, sollte man vielleicht lieber Kunden akquirieren.
Wenn man Kunden akquiriert, sollte man vielleicht besser mit den Kindern spielen.

Was ist das Richtige?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Ich denke, man sollte das tun, was einem gerade am leichtesten von der Hand geht.
Ich mache es so, dass ich täglich:

– eine Weile am Geschäft arbeite
– eine Weile schreibe
– etwas im Haushalt erledige, das über die Tagesroutine hinaus geht
– eine Kleinigkeit im Garten arbeite
– eine unbeschwerte Zeit mit den Kindern verbringe

Ein Trost ist vielleicht, dass es anderen Mompreneurs genau so geht.
Man kann nicht wissen, ob man gerade das Richtige tut, man kann es aber einfach tun.
Mir passierte es in der Vergangenheit oft, dass ich zum Beispiel  gerne Wäsche gebügelt hätte, mir aber vorgenommen hatte, dass ich heute einen Artikel schreibe. Dann saß ich stundenlang vor meiner leeren Datei und habe prokrastiniert.
Das tue ich nicht mehr. Wenn ich merke, ich komme mit einer Arbeit nicht voran, nehme ich mir eine andere vor.
Am Ende des Tages ist es wichtiger, dass man überhaupt voran gekommen ist, als dass man genau das getan hat, was man sich vorgenommen hat.
Und erstaunlicherweise kann ich beim Bügeln sehr gut nachdenken, und nicht selten ist aus dem Bügeln dann auch noch ein fertiger Text geworden.

4 Gedanken zu “Tue ich gerade das Richtige?

  1. Abgesehen davon, daß ich in der Vergangenheit noch gar NIEmals gerne etwas gebügelt hätte kann ic Deine Erfahrung voll und ganz bestätigen!
    Und füge noch hinzu, daß ich gemerkt habe, wenn ich mir zugestanden habe, mich in eine Arbeit zu stürzen, zu der ich gerade Lust hatte („ich will aber gerade der Liste ein ansehnliches Äußeres verpassen, anstatt zu telefonieren“ z.B.), wurde ich zufrieden und fühlte mich bestätigt, in dem, was ich tue.
    Dann konnte ich hinterher immer noch das weniger beliebte erledigen und es hat mich erstaunlicherweise nicht mehr genervt.
    Seit ich Deinen Blog lese, fühle ich mich übrigens sehr „unternehmerisch“-mompreneurig!

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